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Geschichten über Abschiede, die bedrücken, und Abschiede, die befreien, über das Gelingen und Scheitern der Liebe, über Vertrauen und Verrat, über bedrohliche und bewältigte Erinnerungen und darüber, dass im falschen Leben oft das richtige liegen kann und im richtigen das falsche. Geschichten von Menschen in verschiedenen Lebensphasen, ihren Ängsten, Verstrickungen und Hoffnungen. »Liebe und mache, was du willst« ist vielleicht kein Rezept für ein gutes Ende, aber eine Antwort, wenn andere Antworten versagen.

Produktbeschreibung
Geschichten über Abschiede, die bedrücken, und Abschiede, die befreien, über das Gelingen und Scheitern der Liebe, über Vertrauen und Verrat, über bedrohliche und bewältigte Erinnerungen und darüber, dass im falschen Leben oft das richtige liegen kann und im richtigen das falsche. Geschichten von Menschen in verschiedenen Lebensphasen, ihren Ängsten, Verstrickungen und Hoffnungen. »Liebe und mache, was du willst« ist vielleicht kein Rezept für ein gutes Ende, aber eine Antwort, wenn andere Antworten versagen.
Autorenporträt
Bernhard Schlink, 1944, Jurist, lebt in Berlin und New York. Sein erster Roman ¿Selbs Justiz¿ erschien 1987; sein 1995 veröffentlichter Roman ¿Der Vorleser¿, in über 50 Sprachen übersetzt, mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und 2009 von Stephen Daldry mit Kate Winslet unter dem Titel ¿The Reader¿ verfilmt, machte ihn weltweit bekannt. Zuletzt erschien von ihm der Roman ¿Das späte Leben¿ (2023).
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Nach den Erzählbänden „Liebesfluchten“ und „Sommerlügen“ erweist sich Bestsellerautor Schlink auch in „Abschiedsfarben“ als ein Autor, der seine Leser mit seinen Geschichten fesseln kann. „Er dachte schon, er könne die Vergangenheit wie ein gefaltetes Papierschiffchen auf den Kanal setzen und davonschwimmen lassen“, heißt es in der Erzählung „Altersflecken“, in der ein Mann von seinen Erinnerungen an Situationen, in denen er selbstsüchtig und rücksichtslos gewesen ist oder andere blamiert hat, eingeholt wird. In der raffiniert konstruierten Erzählung „Künstliche Intelligenz“ enthüllt sich die Lebenslüge eines Mannes, der seinen Freund um der eigenen Karriere willen verraten hat, sich dies aber nicht eingestehen will. In „Geschwistermusik“ geht es um die Frage, ob man eine verpasste Jugendliebe nachholen kann, in „Das Amulett“ ringt eine Frau damit, ihrem geschiedenen, todkranken Mann zu verzeihen, in „Jahrestag“ zweifelt ein älterer Mann daran, was er seiner jungen Frau noch geben kann. Schlinks Themen kreisen um Sehnsucht und Verlangen, Vertrauen und Verrat, Schuld und Scham. Dabei sind manche der elf Geschichten melancholisch, andere überraschen mit unerwarteten Wendungen. Sie alle verbindet die Einsicht, dass man sein Leben im nachhinein nicht korrigieren kann.

© BÜCHERmagazin, Christiane von Korff
»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«