Adolph von Henselt (1814-1889) wurde zum Konzertpianisten ausgebildet und ging erfolgreich auf Tournee, so daß er neben Sigismund Thalberg und Franz Liszt zu den drei großen Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts gezählt wurde. Nach seiner Übersiedlung nach Rußland gab er in den Salons des Adels von St. Petersburg Konzerte. Eigene Kompositionen, Bearbeitungen fremder Werke und Übungsliteratur machten ihn weithin bekannt. Henselts System und Organisation der Klavierpädagogik prägten die russische Pianistenausbildung, und über seine "Enkelschüler" Sergej Rahmaninov, Aleksandr Skrâbin usw. ist er bis heute präsent. Für seine großen Verdienste wurde er vom russischen Kaiser geadelt. Henselts Leben, Werk und Nachwirkung sind hier erstmalig monographisch aufgearbeitet.
"Das Buch dürfte ein grosser Gewinn sowohl für Musikwissenschaftler als auch für Pianisten und Klavierpädagogen sein. (Klaus-Peter Koch, Die Musikforschung)
"Damit ist 'Adolph Henselt. Ein Leben für die Klavierpädagogik in Russland' nicht nur eine kompakte Würdigung eines deutschen Musikers in Russland, sondern auch eine anregende Dokumentation zur Kulturgeschichte Russlands. Eine Aufarbeitung des umfangreichen Briefwechsels Henselts erscheint angesichts der zahllosen angesprochenen Aspekte nun um so dringlicher geboten." (Kadja Grönke, Tschaikowsky-Gesellschaft)
"Damit ist 'Adolph Henselt. Ein Leben für die Klavierpädagogik in Russland' nicht nur eine kompakte Würdigung eines deutschen Musikers in Russland, sondern auch eine anregende Dokumentation zur Kulturgeschichte Russlands. Eine Aufarbeitung des umfangreichen Briefwechsels Henselts erscheint angesichts der zahllosen angesprochenen Aspekte nun um so dringlicher geboten." (Kadja Grönke, Tschaikowsky-Gesellschaft)







