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Ahnung als Gegenwart - Kasper, Norman
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Wann beginnt die Romantik? Und wie viel Aufklärung steckt in ihr? Wenn jemand bei der Beantwortung dieser Fragen helfen kann, dann Ludwig Tieck; denn an den ästhetiktheoretischen Positionen seiner Romane der 1790er Jahre lässt sich der Epochenumbruch besonders gut studieren.Im Mittelpunkt der Studie steht Tiecks Beitrag zu einer Diskurs- und Wissensgeschichte der Sichtbarkeit, zum Verhältnis von bildlicher Gegenständlichkeit und Abstraktion, zur Beziehung von Anschauung und Darstellung sowie zur Markierung bzw. Überschreitung medialer Grenzen. In der Analyse des Dialogs von Aufklärung und…mehr

Produktbeschreibung
Wann beginnt die Romantik? Und wie viel Aufklärung steckt in ihr? Wenn jemand bei der Beantwortung dieser Fragen helfen kann, dann Ludwig Tieck; denn an den ästhetiktheoretischen Positionen seiner Romane der 1790er Jahre lässt sich der Epochenumbruch besonders gut studieren.Im Mittelpunkt der Studie steht Tiecks Beitrag zu einer Diskurs- und Wissensgeschichte der Sichtbarkeit, zum Verhältnis von bildlicher Gegenständlichkeit und Abstraktion, zur Beziehung von Anschauung und Darstellung sowie zur Markierung bzw. Überschreitung medialer Grenzen. In der Analyse des Dialogs von Aufklärung und Romantik greift Norman Kasper am Leitfaden der Sichtbarkeit auf historische Texte der physiologischen Anthropologie, der philosophischen Ästhetik und der Kunsttheorie zu und verfolgt die Entstehung der reinen Sichtbarkeit entlang der Romane Geschichte des Herrn William Lovell und Franz Sternbalds Wanderungen.
Rezensionen
IASL online, 10.09.2015
Rezensent Peter-Henning Haischer hebt hervor, "die Ergebnisse von Kaspers Studie [bieten] die Chance zu einer erneuten Auseinandersetzung mit Tiecks Einfluss auf die Geschichte der romantischen Kunst und ihre theoretischen und literarischen Grundlagen."
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

Zeitschrift für Germanistik XXV - 2/2015
"Eine beeindruckende, subtile und mit einem theoretischen Höchstmaß aufgeladene Arbeit fordert zur Aufnahme der ausgelegten Fäden in weitergehenden Forschungen zur Epochendiskussion um 1800 und ihrem Aussagegehalt für die Moderne auf." (Annette Antoine)