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Nach wie vor steht die Mehrheit der alten Menschen einer Heimübersiedelung negativ gegenüber. Ein betrübliches Dasein, Langeweile und Inaktivität werden damit assoziiert. Es gibt nur wenige Informationen zum Aktivsein in Senioren- und Pflegeheimen. Ziel der Studie ist die Erforschung des institutionellen Aktivseins in Verbindung mit lebenslang ausgeübten Tätigkeiten. Die Datenerhebung erfolgte mit drei unterschiedlichen Verfahren der qualitativen Sozialforschung, um auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der alten Menschen eingehen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass Aktivsein im…mehr

Produktbeschreibung
Nach wie vor steht die Mehrheit der alten Menschen einer Heimübersiedelung negativ gegenüber. Ein betrübliches Dasein, Langeweile und Inaktivität werden damit assoziiert. Es gibt nur wenige Informationen zum Aktivsein in Senioren- und Pflegeheimen. Ziel der Studie ist die Erforschung des institutionellen Aktivseins in Verbindung mit lebenslang ausgeübten Tätigkeiten. Die Datenerhebung erfolgte mit drei unterschiedlichen Verfahren der qualitativen Sozialforschung, um auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der alten Menschen eingehen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass Aktivsein im institutionellen Kontext durchaus möglich ist. Darüberhinaus liefern sie wichtige Ansätze für eine bedürfnisgerechte Aktivierung und bilden eine gesicherte Basis für weitere wissenschaftliche Arbeiten.
Autorenporträt
Die Autorin: Michaela Miklautz studierte Pädagogik und Psychologie an der Universität Klagenfurt und arbeitet dort seit 2000 an verschiedenen Projekten des Instituts für Psychologie, in der Abteilung Angewandte Psychologie und Methodenforschung und in der Abteilung Wirtschaftspsychologie.