In der vorliegenden Monografie mit einem Aufsatz von Michael Semff, vielen bisher unveröffentlichten Textdokumenten des Künstlers und einer ausführlichen Biografie wird das zeichnerische Werk Al Taylors erstmals umfassend in den Mittelpunkt gerückt.
Seit Anfang der 1990er Jahre ist der amerikanische Künstler Al Taylor (1948-1999), der sich selbst nicht als Bildhauer, sondern eher als Maler und Zeichner begriff, durch eine Reihe namhafter Ausstellungen auch dem kunstinteressierten Publikum in Europa bekannt geworden. In wenig mehr als 25 Jahren schuf er ein außerordentlich vielgestaltiges Oeuvre von eigenwillig-persönlicher Ausstrahlung, das gerade in jüngerer Zeit eine Neubewertung erfährt. Neben den dreidimensionalen Arbeiten werden in diesem Buch vor allem Taylors Zeichnungen in den Mittelpunkt gerückt. Seine artistische Lust entzündete sich meist an der Beobachtung banaler Gegenstände oder kurioser Situationen; in den Werken des Künstlers spiegelt sich sein Sinn für das Skurrile, ein tiefer Humor, der in der Tatsache gründet, dass oft die nichtigsten Anlässe zum Vehikel für überaus »ernsthafte« Untersuchungen werden. Kaum ein zweiter Zeichner seiner Generation verfügt über eine ähnliche Bandbreite des Ausdrucks, in dem Sinnlichkeit und Disziplin, Energie und Kontrolle eins sind.
Seit Anfang der 1990er Jahre ist der amerikanische Künstler Al Taylor (1948-1999), der sich selbst nicht als Bildhauer, sondern eher als Maler und Zeichner begriff, durch eine Reihe namhafter Ausstellungen auch dem kunstinteressierten Publikum in Europa bekannt geworden. In wenig mehr als 25 Jahren schuf er ein außerordentlich vielgestaltiges Oeuvre von eigenwillig-persönlicher Ausstrahlung, das gerade in jüngerer Zeit eine Neubewertung erfährt. Neben den dreidimensionalen Arbeiten werden in diesem Buch vor allem Taylors Zeichnungen in den Mittelpunkt gerückt. Seine artistische Lust entzündete sich meist an der Beobachtung banaler Gegenstände oder kurioser Situationen; in den Werken des Künstlers spiegelt sich sein Sinn für das Skurrile, ein tiefer Humor, der in der Tatsache gründet, dass oft die nichtigsten Anlässe zum Vehikel für überaus »ernsthafte« Untersuchungen werden. Kaum ein zweiter Zeichner seiner Generation verfügt über eine ähnliche Bandbreite des Ausdrucks, in dem Sinnlichkeit und Disziplin, Energie und Kontrolle eins sind.