In "Algabal und der Lyder" von Stefan George, einem Auszug aus dem Werk "Der siebente Ring", wird ein poetischer Dialog zwischen zwei Figuren, Algabal und dem Lyder, dargestellt. Algabal reflektiert über die Vergänglichkeit des Glücks und die ständige Bedrohung durch den "grausigen Feind", der sich unaufhaltsam nähert. Trotz der Fülle an Reichtümern und Freuden, die ihm zuteilwerden, empfindet Algabal keine Freude, da die Dunkelheit und Trübsal alles überschattet. Er sehnt sich nach einem Ende der quälenden Stunden und wünscht sich, den Tag zu töten, der nicht im Meer versinken will. Der Lyder hingegen spricht von der Begierde und dem Rausch, die ihn antreiben. Er vergleicht sich mit seinen Freunden, die sich in körperlichen Freuden und nächtlichen Abenteuern verlieren, während er von einem unstillbaren Verlangen nach dem Unerreichbaren getrieben wird, das ihm der Mond zeigt. Für den Lyder ist dieses Verlangen die einzige Wahrheit, und er sucht nach der letzten Wonne, um das innere Feuer in seinem Blut zu kühlen. Der Dialog zwischen den beiden Figuren thematisiert die menschliche Sehnsucht nach Erfüllung und die Unvermeidlichkeit des Vergehens, während sie sich mit den Grenzen ihrer Existenz auseinandersetzen.
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