Schade – dieser Artikel ist leider ausverkauft. Sobald wir wissen, ob und wann der Artikel wieder verfügbar ist, informieren wir Sie an dieser Stelle.
  • Broschiertes Buch

Zurück im deutschen Wirtschaftswunder kommen neue Tücken und Demütigungen auf den peniblen Büroangestellten zu. Auf diesem dramatischen Tiefpunkt beschließt Robert Mohwinkel, sein Glück zu korrigieren - und das gelingt ihm mit anerzogener Perfektion, die er nun erstmals nicht für einen "Brotherrn", sondern für sich selbst entwickelt: Als Hafenarbeiter in Marseille gelangt er durch krumme Touren endlich zu Geld und gesellschaftlichem Ansehen. Rudolf Lorenzen stellt mit Ironie und Satire auf einzigartige Weise die Kriegs- und Nachkriegszeit bloß: Daß Robert Mohwinkel die Obrigkeiten durchschaut,…mehr

Produktbeschreibung
Zurück im deutschen Wirtschaftswunder kommen neue Tücken und Demütigungen auf den peniblen Büroangestellten zu. Auf diesem dramatischen Tiefpunkt beschließt Robert Mohwinkel, sein Glück zu korrigieren - und das gelingt ihm mit anerzogener Perfektion, die er nun erstmals nicht für einen "Brotherrn", sondern für sich selbst entwickelt: Als Hafenarbeiter in Marseille gelangt er durch krumme Touren endlich zu Geld und gesellschaftlichem Ansehen. Rudolf Lorenzen stellt mit Ironie und Satire auf einzigartige Weise die Kriegs- und Nachkriegszeit bloß: Daß Robert Mohwinkel die Obrigkeiten durchschaut, ihrer Gewalt instinktiv ausweicht und sie damit entlarvt - das macht diesen klassischen Verlierer zu einem frappierend modernen Helden. Kein anderer Autor hat diese deutschen Jahre packender, realistischer und gleichzeitig amüsanter geschildert als Rudolf Lorenzen in diesem wieder entdeckten Roman.
Autorenporträt
Rudolf Lorenzen, 1922 in Lübeck geboren, besuchte die Kunstschule und arbeitete als Graphiker und Werbeberater. Seit 1955 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin. Veröffentlichungen, auch zahlreiche Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen. Rudolf Lorenzen verstarb 2013.
Rezensionen
"Eine deutsche Geschichte in romanischer Manier, mit der sich Lorenzen als Romancier von europäischem Rang zeigt" (FAZ)
"Ich bin gar nicht sicher, ob 'Alles andere als ein Held' nicht der beste Roman irgendeines heute lebenden deutschschreibenden Schriftstellers ist." (Sebastian Haffner)