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3 Kundenbewertungen

Auf fast allen Gebieten wurden im 20. Jahrhundert Entdeckungen gemacht oder Ideen entwickelt, die unser Bild vom Universum und von uns selbst auf den Kopf gestellt haben. Alles schien neu, nichts unmöglich: Maschinen, die denken, Hunde im Weltall und Menschen auf dem Mond. Alte Gewissheiten büßten ihre Geltung ein, hergebrachte Autoritäten verloren ihre Macht. Die Welt wollte kein Zentrum mehr kennen.
Auf seine ganz eigene Weise führt John Higgs durch dieses Jahrhundert der Genies und der Gurus. Er erläutert die Relativitätstheorie anhand eines fallenden Würstchens, erzählt von Satanisten
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Produktbeschreibung
Auf fast allen Gebieten wurden im 20. Jahrhundert Entdeckungen gemacht oder Ideen entwickelt, die unser Bild vom Universum und von uns selbst auf den Kopf gestellt haben. Alles schien neu, nichts unmöglich: Maschinen, die denken, Hunde im Weltall und Menschen auf dem Mond. Alte Gewissheiten büßten ihre Geltung ein, hergebrachte Autoritäten verloren ihre Macht. Die Welt wollte kein Zentrum mehr kennen.

Auf seine ganz eigene Weise führt John Higgs durch dieses Jahrhundert der Genies und der Gurus. Er erläutert die Relativitätstheorie anhand eines fallenden Würstchens, erzählt von Satanisten im Raumfahrtprogramm der Amerikaner und geht der Frage nach, ob ein Schmetterling in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann. Das ist alles unglaublich seltsam und ziemlich wahnsinnig. Ein Buch wie ein Trip.
Autorenporträt
John Higgs, geboren 1971, ist Journalist und Autor. Er veröffentlichte bisher unter anderem eine Biographie über den LSD-Guru Timothy Leary (I Have America Surrounded) und eine Geschichte der britischen Band The KLF. Außerdem produzierte er Computerspiele und arbeitete für die BBC. Michael Bischoff, geboren 1949, studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

John Higgs hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive der Outsider geschrieben. Extremisten, Exzentriker und Genies: Er spürt allen radikalen Ideen nach, die so neu und anders waren, dass sie das Weltbild des Westens in seinen Grundfesten erschüttert haben. Von der Relativitätstheorie und Konzeptkunst über die Quantenphysik und Science-Fiction bis zum Konstruktivismus und der Chaostheorie vollbringt er das Kunststück, diese Ideen nicht nur äußert anschaulich und unterhaltsam zu erklären, sondern sie auch alle in Beziehung zu setzen. So beschreibt er den Weg vom hierarchischen Kaiserreich zum neoliberalen Individualismus als einen Prozess, in dem alle alten Gewissheiten zu Geist und Materie implodierten. Ausgehend von dem Gedanken, dass ein einziger Blickwinkel nicht mehr ausreichte, zersprengten moderne Kunstformen wie der Kubismus die Perspektiven, tauchte der  Surrealismus in Freuds Unterbewusstsein und spiegelt das Computerspiel "Super Mario" Derridas Idee der Postmoderne. So verschlungen die Wege auch sind, die Higgs wählt, sie sind faszinierend schlüssig und eröffnen uns neue, überraschende Perspektiven auf die Netzwerk-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

© BÜCHERmagazin, Tina Schraml (ts)
»Wer die Vergangenheit unter Verzicht auf dozierende Gelehrsamkeit aus neuen Blickwinkeln betrachten möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.« Felix Simon Frankfurter Allgemeine Zeitung 20160412