CDU und SPD schrumpfen und altern unaufhaltsam. Im Jahr 2011 war nahezu die Hälfte aller Mitglieder beider Parteien über 60 Jahre alt. Folgt dieser mächtigen Zahl eine Macht der Älteren?
Bettina Munimus untersucht den altersstrukturellen Wandel aus drei Perspektiven: Senioren als Mandatsträger und Funktionäre, als Mitglieder der parteieigenen Seniorenorganisationen und als engagierte Mitglieder der Partizipationskohorten der 1960er/1970er Jahre an der Parteibasis. Die Betrachtung mündet in die These einer antizipierten Macht der Älteren.
Bettina Munimus untersucht den altersstrukturellen Wandel aus drei Perspektiven: Senioren als Mandatsträger und Funktionäre, als Mitglieder der parteieigenen Seniorenorganisationen und als engagierte Mitglieder der Partizipationskohorten der 1960er/1970er Jahre an der Parteibasis. Die Betrachtung mündet in die These einer antizipierten Macht der Älteren.
»[Die] Autorin [verzichtet] weitgehend auf hochtrabenden Fachjargon, sodass ihre Dissertation auch von Fachfremden angenehm flüssig lesbar ist.
Die Studie von Bettina Munimus wurde nicht grundlos mit dem Demografiepreis der Stiftung für Rechte zukünftiger Generationen ausgezeichnet. Sie redet nicht den selbsternannten Generationenkriegern das Wort und schüttet kein Wasser auf die Mühlen der Sozialstaatsgegner. Vielmehr zeichnet sie ein abwägendes, detailliertes und intimes Portrait vom Innenleben der Volksparteien.«
Wolfgang Gründinger, vorwärts, 19/12 (2012) 20121220
Die Studie von Bettina Munimus wurde nicht grundlos mit dem Demografiepreis der Stiftung für Rechte zukünftiger Generationen ausgezeichnet. Sie redet nicht den selbsternannten Generationenkriegern das Wort und schüttet kein Wasser auf die Mühlen der Sozialstaatsgegner. Vielmehr zeichnet sie ein abwägendes, detailliertes und intimes Portrait vom Innenleben der Volksparteien.«
Wolfgang Gründinger, vorwärts, 19/12 (2012) 20121220
