Der schonungslos ehrliche Erfahrungsbericht aus 15 Jahren Dienst bei der Bundespolizei
Als Beamter der Bundespolizei riskierte er für die Sicherheit der Gesellschaft Gesundheit und Leben, sah sich mit unzähligen Straftätern und zu vielen unlösbaren moralischen Konflikten konfrontiert. Täglich setzte er sich mit den Menschen auseinander, die unerlaubt nach Deutschland einreisten. Kein wirklicher Schutz für Schutzbedürftige, kein funktionierender Umgang mit den illegal Eingereisten, verzerrte Berichterstattung in der Presse und die frappierende Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und polizeilicher Realität: Die Folgen von Richtungslosigkeit und gravierenden Fehlern in der Migrations- und Integrationspolitik Deutschlands bestimmten seinen Alltag. Bis es zu viel wurde. Jan Solwyn quittierte nach 15 Jahren desillusioniert von der Politik den Dienst. Jetzt liefert er einen schonungslos ehrlichen Bericht.
Als Beamter der Bundespolizei riskierte er für die Sicherheit der Gesellschaft Gesundheit und Leben, sah sich mit unzähligen Straftätern und zu vielen unlösbaren moralischen Konflikten konfrontiert. Täglich setzte er sich mit den Menschen auseinander, die unerlaubt nach Deutschland einreisten. Kein wirklicher Schutz für Schutzbedürftige, kein funktionierender Umgang mit den illegal Eingereisten, verzerrte Berichterstattung in der Presse und die frappierende Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und polizeilicher Realität: Die Folgen von Richtungslosigkeit und gravierenden Fehlern in der Migrations- und Integrationspolitik Deutschlands bestimmten seinen Alltag. Bis es zu viel wurde. Jan Solwyn quittierte nach 15 Jahren desillusioniert von der Politik den Dienst. Jetzt liefert er einen schonungslos ehrlichen Bericht.
Lesenwert findet Tim Niendorf Jan Solwyns Buch über das Thema Migration: Solwyn hatte als Bundespolizist im Grenzschutz gearbeitet und schließlich frustriert den Dienst quittiert, hier schreibt er, warum. So erzählt Solwyn beispielsweise wie Menschen Deutschland erreichen, obwohl sie offensichtlich aus sicheren Drittstaaten einreisen und auch, wie sich Flüchtlinge ein falsches Bild von Deutschland und dem Reichtum dort machen. Solwyn halte nicht viel von "Refugees Welcome" angesichts der Tatsache, dass die meisten Einreisenden keine Familien sind, sondern junge Männer, er vertraut in der Sache weder der Politik noch den Medien. Letzteres ist zu undifferenziert, findet der Rezensent, einige Medien haben ihre Berichte ja über die Zeit angepasst. Außerdem, moniert der Rezensent, hat Solwyn über den Vorschlag hinaus, Duldungen abzuschaffen, kaum Lösungsvorschläge anzubieten. Dennoch, so das Resümee, lohnt es sich, das Migrationsthema auch einmal von dieser Seite zu beleuchten.
© Perlentaucher Medien GmbH
© Perlentaucher Medien GmbH







