Das Grundgesetz und die dort verankerten Grundrechte bilden das feste Fundament unserer Demokratie. Aber sind wir uns ihrer Bedeutung noch bewusst? Oder sind wir dabei, sie auf dem Altar der Sicherheit zu opfern? Ob es um das Asylrecht, den Schutz personenbezogener Daten oder um freie Meinungsäußerung geht: Wo Sicherheitsgefährdungen behauptet werden, heiligt der Zweck scheinbar jedes Mittel. Wo es um digitale Geschäfte geht, droht die informationelle Selbstbestimmung zu verkommen. Die Verteidigung der Grundrechte hat Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu ihrer Sache gemacht. Wie keine zweite steht sie für das Thema. Ihre erste Amtszeit als Justizministerin endete mit einem Knall. Rücktritt aus Protest gegen den »Großen Lauschangriff«, der ein wesentliches Grundrecht ausgehebelt hätte: Die Wohnung ist unverletzlich.In diesem Buch zeigt sie, warum wir die Grundrechte brauchen. Wo sie zu Recht eingeschränkt werden müssen und wo gerade nicht. Ein leidenschaftliches Plädoyer!
»Heute scheinen die Fronten verhärtet, auf der einen Seite die Verfechter der maximalen Freiheitsrechte, für die der Staat selbst die größte Gefahr ist, auf der anderen jene, die sich nach möglichst umfassendem Schutz vor Terror und Verbrechen sehnen. Und da lohnt sich der Blick auf die alte Streiterin Leutheusser-Schnarrenberger, die grundsätzlich argumentiert, im Ergebnis aber gar nicht radikal ist.« Frankfurter Allgemeine »Dieses Buch ist eine aktuelle, eine wichtige Publikation, ein eindrückliches Warnsignal gegen die fortschreitende Erosion der Freiheit in einer Welt, die sich in einer bedrohlichen Zeitenwende befindet.« Gerhart Baum, freiheit.org »Die Liste, wo die Bürgerrechte Federn lassen mussten in der jüngsten Vergangenheit, ist lang, Leutheusser-Schnarrenberger beschreibt sie alle.« Handelsblatt »Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich in ihrem sehr lesenswerten Buch das große Ganze und ihr Herzensthema vorgeknöpft.« Markus Lanz »Ihr Buch ist zugleich eine Liebeserklärung an die Freiheit und eine Verteidigung der Grundrechte.« Buchjournal »Von der Jeanne d'Arc der Bürgerrechte.« Heribert Prantl in der SZ






