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Die sogenannte Kreativindustrie, die einen Großteil der Medieninhalte produziert, beruht ganz wesentlich auf flexiblen Arbeitsverhältnissen. Arbeit ist hier dank neuer Kommunikationsmöglichkeiten nicht länger an einen Ort gebunden und die Grenzen zwischen Job und Privatleben sind oftmals fließend. Birgit Huber folgt in ihrer Ethnografie den Produzenten an ihre Wohn- und Arbeitsorte in der Großstadt und auf dem Land und untersucht die virtuellen sozialen Informationsräume, in denen ihre Zusammenarbeit stattfindet. Sie bildet damit die Praktiken und Milieus eines Beschäftigungszweiges ab, der,…mehr

Produktbeschreibung
Die sogenannte Kreativindustrie, die einen Großteil der Medieninhalte produziert, beruht ganz wesentlich auf flexiblen Arbeitsverhältnissen. Arbeit ist hier dank neuer Kommunikationsmöglichkeiten nicht länger an einen Ort gebunden und die Grenzen zwischen Job und Privatleben sind oftmals fließend. Birgit Huber folgt in ihrer Ethnografie den Produzenten an ihre Wohn- und Arbeitsorte in der Großstadt und auf dem Land und untersucht die virtuellen sozialen Informationsräume, in denen ihre Zusammenarbeit stattfindet. Sie bildet damit die Praktiken und Milieus eines Beschäftigungszweiges ab, der, jenseits vom vermeintlichen Glamour der "Kreativen", in Klein- und Kleinstunternehmen produziert.
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Autorenporträt
Birgit Huber ist Mitarbeiterin am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) in Dresden sowie Lehrbeauftragte am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München. Sie war von 2006 bis 2009 Research Fellow am Institute for Social Anthropology in Halle (Saale).
Rezensionen
"Diese Studie ist aufgrund ihres satten Materials und der daraus anspruchsvoll entwickelten Theoreme (...) höchst gewinnbringend über die 'Sphäre' der Arbeitskulturenforschung hinaus, sie sei jedem empfholen, der sich mit der Arbeit in der Zukunft und Prozessen von Verunternehmerung befasst." Barbara Lemberger, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 16.10.2014