In Kinder- und Familienzentren stehen Kinder sowie deren Familien in ihren jeweiligen Lebenslagen im Fokus. Insbesondere für Familien in Armut und Prekarität können Kinder- und Familienzentren Orte der Inklusion darstellen. In diesem Band werden, neben historischen Perspektiven auf Armut und Familienzentren, gesellschaftstheoretische Perspektiven und deren Relevanz für eine armutssensible Soziale Arbeit diskutiert. Weiter wird auf aktuelle Herausforderungen für armutsbetroffene Familien und der Sozialen Arbeit in Kinder- und Familienzentren geblickt. Der Sammelband richtet sich daher an interessierte Praktiker_innen im Feld der Kindheitspädagogik sowie Studierende der Sozialen Arbeit.
»Der Sammelband überzeugt durch die Verbindung theoretischer Präzision und praxisrelevanter Orientierung. Er verdeutlicht, dass Armutsbekämpfung im Kontext von Kinder- und Familienzentren nur durch eine Verschränkung von Sozialpolitik, Organisationsentwicklung und professioneller Haltung gelingen kann. Besonders hervorzuheben ist der theoretische Anspruch, Armut als relationales und dynamisches Phänomen zu verstehen, das in institutionellen Strukturen ebenso wie in individuellen Biografien verankert ist. Damit leistet das Werk einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des sozialarbeiterischen Professionsverständnisses.« Lina Außem, socialnet, 20.11.2025







