Kaum eine andere Stadt verfügt innerhalb ihrer Mauern über eine ähnliche Dichte an hochrangigen Zeugnissen des spätmittelalterlichen Metallgusses wie die Hansestadt Lübeck. Im Gegensatz zur mittelalterlichen Backsteinarchitektur, Holzskulptur und Tafelmalerei ist der Lübecker Bronze- und Messingguss des 14. bis frühen 16. Jahrhunderts bislang kaum erforscht. Dabei waren die Innenräume sämtlicher Innenstadtkirchen von bemerkenswerten Metallbildwerken (vor allem Taufbecken und Grabplatten) geprägt, von denen zahlreiche die Zerstörungen in der Nacht auf Palmsonntag 1942 überstanden haben. Unter den Bronzegüssen finden sich auch absolut singuläre Stücke wie ein bronzenes Sakramentshaus in St. Marien, zahlreiche Grabplatten, Leuchter und Taufbecken. Diese Werke werden im Band erstmals aus einer interdisziplinären Perspektive untersucht und durch aussagekräftiges Bildmaterial dokumentiert.
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