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Erscheint vorauss. 27. April 2026
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Arthur Greiser war einer der schlimmsten Kriegsverbrecher der Nazi-Zeit. Im September 1939 zum Gauleiter und Reichsstatthalter ernannt, wollte er aus der ehemaligen Provinz Preußen im Wartheland einen »Mustergau« machen. Heraus kam ein gigantomanisches Terrorsystem, das selbst nach NS-Maßstäben seinesgleichen suchte. Dieter Schenk und Witold Kulesza legen die erste Gesamtbiografie über Greiser vor und dokumentieren auch den Prozess gegen ihn, der 1946 mit seiner Hinrichtung endete.Arthur Geiser, 1897 geboren und getrieben von brennendem Ehrgeiz, war enthemmt, brutal und skrupellos - der ideale…mehr

Produktbeschreibung
Arthur Greiser war einer der schlimmsten Kriegsverbrecher der Nazi-Zeit. Im September 1939 zum Gauleiter und Reichsstatthalter ernannt, wollte er aus der ehemaligen Provinz Preußen im Wartheland einen »Mustergau« machen. Heraus kam ein gigantomanisches Terrorsystem, das selbst nach NS-Maßstäben seinesgleichen suchte. Dieter Schenk und Witold Kulesza legen die erste Gesamtbiografie über Greiser vor und dokumentieren auch den Prozess gegen ihn, der 1946 mit seiner Hinrichtung endete.Arthur Geiser, 1897 geboren und getrieben von brennendem Ehrgeiz, war enthemmt, brutal und skrupellos - der ideale Vollstrecker des Nazitums. Ausdrücklich erlaubte ihm Hitler, Juden »nach eigenem Gutdünken« zu vernichten und Polen »auszurotten«. Greiser trägt die persönliche Verantwortung für die Ermordung von 270.000 Menschen im »Ghetto Litzmannstadt«, im Vernichtungslager Chelmno, durch die »Intelligenzaktion« und unter der katholischen Priesterschaft. Im Juli 1946 wurde er zum Tode verurteilt und öffentlich hingerichtet. Doch sein Ankläger, der polnische Rechtsprofessor Mieczyslaw Siewerski, wurde von den Kommunisten später selbst verfolgt. Anstatt seine Rolle zu würdigen, verurteilten sie ihn wegen angeblicher Faschistifizierung vor dem Krieg zu fünf Jahren Gefängnis. Das vorliegende Buch soll auch an dieses Unrecht erinnern und ist Siewerski gewidmet.
Autorenporträt
Dieter Schenk, geb. 1937, bis 1989 Kriminaldirektor in der Stabsstelle Interpol des Bundeskriminalamts (BKA) als Sicherheitsberater des Auswärtigen Amtes, seit 1993 NS-Forschung mit dem Schwerpunkt Polen und seit 1998 Honorarprofessor der Universität ¿ód¿ mit einem Lehrauftrag für die Geschichte des Nationalsozialismus. Er ist Dr. h.¿c. der Universität ¿ód¿ und Ehrenbürger der Stadt Danzig. Träger des Fritz-Bauer-Preises der Humanistischen Union. Träger des polnischen Ehrenpreises 'Kustos des Nationalen Gedenkens'/'Kustosz Pami¿ci Narodowej'.