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Miranda July ist eine der aufregendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre Kinofilme, Kunstaktionen und ihre Bücher werden weltweit gefeiert und sehnsüchtig erwartet. Ihr neuer Roman »Auf allen vieren« beweist erneut, dass diese Autorin ihresgleichen sucht.
Eine mittelmäßig bekannte Künstlerin schenkt sich selbst zum 45. Geburtstag einen Trip von der Westküste der USA nach New York. Sie möchte sich selbst etwas beweisen und plant die Tour alleine mit dem Auto, raus aus der Komfortzone. Nach zwei Wochen muss sie wieder zurück sein, bei Mann und Kind, aber vor allem, weil die größte lebende…mehr

Produktbeschreibung
Miranda July ist eine der aufregendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre Kinofilme, Kunstaktionen und ihre Bücher werden weltweit gefeiert und sehnsüchtig erwartet. Ihr neuer Roman »Auf allen vieren« beweist erneut, dass diese Autorin ihresgleichen sucht.

Eine mittelmäßig bekannte Künstlerin schenkt sich selbst zum 45. Geburtstag einen Trip von der Westküste der USA nach New York. Sie möchte sich selbst etwas beweisen und plant die Tour alleine mit dem Auto, raus aus der Komfortzone. Nach zwei Wochen muss sie wieder zurück sein, bei Mann und Kind, aber vor allem, weil die größte lebende Popsängerin sie treffen möchte, um über ein gemeinsames Projekt zu sprechen. Doch weit soll sie nicht kommen. Wenige Kilometer von ihrem Vorstadthaus entfernt, verliebt sie sich vermeintlich in den Mann, der ihre Autoscheibe an der Tankstelle saubermacht, Davey. Sie mietet sich in einem billigen Motel ein, lässt ihr Zimmer von Daveys Frau völlig neu einrichten und imaginiert sich in ein anderes Leben hinein.

Ein großer Roman über Weiblichkeit abseits der Norm und Lust außerhalb von Konventionen.
Autorenporträt
Miranda July, 1974 in Barre (Vermont) geboren, ist Filmemacherin, Künstlerin und Schriftstellerin. Ihre Arbeiten wurden schon im Museum of Modern Art und auf der Biennale in Venedig gezeigt. Bei den Spielfilmen 'Ich und du und alle, die wir kennen' (2005) und 'The Future' (2011) schrieb sie das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle. 'Zehn Wahrheiten', ihr Debüt als Autorin, wurde mit dem Frank O'Connor-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten Kurzgeschichtenpreis der Welt. Sie entwickelte die Messaging-App 'Somebody', die Nachrichten nicht elektronisch übermittelt, sondern Personen in der Nähe sucht, um diese persönlich zu überbringen. Miranda July lebt in Los Angeles.
Rezensionen
»der Roman mit den wahrscheinlich charismatischsten Sexszenen des Jahres« Marie Schmidt Süddeutsche Zeitung 20240814
Rückhaltlos begeistert bespricht Tobias Rüther dieses Buch einer alternden Künstlerin über eine alternde Künstlerin, die sich in ein Motelzimmer einmietet, um eine Affäre mit einem Tankstellenwächter zu beginnen und somit ihre geplante zweiwöchige Reise quer durch die USA schon nach ein paar Meilen abbricht. Dafür gestaltet sie das Motelzimmer um. Alles ist recht queer in dem Roman, freut sich der Rezensent, das Kind der Künstlerin ist selbstverständlich nonbinär ("durchgehend mit den geschlechtsneutralen Pronomen im Text beschrieben"), und selbst bei ihrem Schreibtisch ist ein Bein kürzer als das andere, was sie sich zu tolerieren entschließt, und sei es aus permanenter Überforderung. Auch queere Sexszenen soll es geben, die in ihrer Digitalversion im Spamfilter des Rezensenten hängen blieben. Was er zitiert, klingt zwar recht harmlos, aber den Rezensenten hat das Buch blendend unterhalten.

© Perlentaucher Medien GmbH