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Totenklage und Hymnus auf das Leben zugleich
Ein Mann streift klagend durch die Stadt, trauernd um seinen toten Sohn. Andere Leidtragende schließen sich ihm an. Zusammen bilden sie einen vielstimmigen Chor, der all die Fragen besingt, mit denen Verstorbene ihre Angehörigen zurücklassen. In seinem wohl persönlichsten Buch schreibt David Grossman, dessen eigener Sohn Uri im Libanonkrieg 2006 sein Leben ließ, gegen den Schmerz an.
»Ein bewegendes Buch über die Willkür des Todes.« Julia Encke, FAS
»So wirkmächtig sind die Bilder und Klänge, die Grossman für den Verlust findet, dass es oft
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Produktbeschreibung
Totenklage und Hymnus auf das Leben zugleich

Ein Mann streift klagend durch die Stadt, trauernd um seinen toten Sohn. Andere Leidtragende schließen sich ihm an. Zusammen bilden sie einen vielstimmigen Chor, der all die Fragen besingt, mit denen Verstorbene ihre Angehörigen zurücklassen. In seinem wohl persönlichsten Buch schreibt David Grossman, dessen eigener Sohn Uri im Libanonkrieg 2006 sein Leben ließ, gegen den Schmerz an.

»Ein bewegendes Buch über die Willkür des Todes.« Julia Encke, FAS

»So wirkmächtig sind die Bilder und Klänge, die Grossman für den Verlust findet, dass es oft scheint, als gehe dieser Text über Worte weit hinaus.« Catarina von Wedemeyer, taz
Autorenporträt
David Grossman,geboren 1954 in Jerusalem, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Gegenwart. Seine Romane, Sach- und Kinderbücher wurden in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Man Booker International Prize, der Erasmuspreis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, das Bundesverdienstkreuz und der Geschwister-Scholl-Preis. 
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Dieses Buch muss als Nachtrag zu David Grossmans vorigem Roman "Eine Frau flieht eine Nachricht" verstanden werden, erklärt Rezensentin Natascha Freundel, noch immer erschüttert von der tragischen Koinzidenz: In jenem Roman erzählte der israelische Schriftsteller von einer Frau, die Mitteilung entkommen will, dass ihr Sohn gefallen ist. Während Grossman dies schrieb, fiel sein eigener Sohn. Nun stimmt er also die Totenklage für seinen eigenen Sohn an, indem er einen ganzen Chor trauernder Eltern eine Stimme verleiht. Zwar droht in den Augen der Rezensentin, diese "mit Pathos aufgeladene Symbolik" durchaus in den Kitsch abzugleiten, doch möchte sie dies dem Autor nicht übelnehmen: "Wer kennt die richtigen Worte für den Tod des eigenen Kindes?"

© Perlentaucher Medien GmbH
"Die Bücher David Grossmans, so unterschiedlich sie sind, machen begreiflich, was es bedeutet, in Israel seine Heimat zu haben, und wie allgegenwärtig dort Verlust und Trauer sind." Claudia Voigt, Der Spiegel, 28.01.13 "Der Zusammenhang zwischen Grossmans Tragödie und diesem Buch ist so ungeheuerlich, dass der Außenstehende kaum mehr als seinen Umriss wahrnehmen kann. Kein Kommentar wird solchem Unglück gerecht. Nur David Grossman selbst darf ihm noch etwas hinzufügen." Jakob Hessing, Die Welt, 09.02.13 "Jeder, der nach dem Tod eines geliebten Menschen dessen Stimme noch einmal gehört hat, wird Grossman für dieses Buch dankbar sein." Natascha Freundel, Frankfurter Rundschau, 28.01.13 "Die Welt dieses Werks ist eine Zwischenwelt, ein bisschen Märchenreich, ein bisschen Mittelalter, ein ortloser Raum, mythisch und dunkel." Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2013 "In 'Aus der Zeit fallen' hat der israelische Autor den Schicksalsschlag auf atemberaubende Weise verarbeitet. Das Buch ist Totenklage trauernder Eltern, vielstimmiges Oratorium und Hymne an das Leben zugleich." Valeria Heintges, Focus, 26.01.13 "Grossmans Buch ist ein ergreifende, erschütternde Trauer-Arbeit." Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine, 28.01.13 "'Aus der Zeit fallen' ist ein berührend wahres Buch vom Schock der Todesnachricht über den schmerzhaften Prozess, sie zu begreifen und sie als Teil des Lebens anzuerkennen." Elke Schröder, Neue Osnabrücker Zeitung, 30.01.13 "'Aus der Zeit fallen' ist kein Buch über den Tod, sondern ein vielstimmiges, wahrhaftiges und poetisches Werk über die Trauer, und die ist den Lebenden vorbehalten." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.02.13 "Ein bewegendes Buch über die Willkür des Todes." Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 27.01.13 "Jeder, der nach dem Tod eines geliebten Menschen dessen Stimme noch einmal gehört hat, wird Grossman für dieses Buch dankbar sein." Natscha Freundel, Frankfurter Rundschau, 28.01.13…mehr