Selten gibt ein hoher Würdenträger der Kirche den Blick frei auf die in ihm schlummernden Antriebskräfte, denen er die entscheidenden Impulse für das Wirken im Dienst der Kirche verdankt. Welche privaten Erlebnisse und Erfahrungen seine Kindheit prägten, wie er die einzelnen Schritte in das Amt des Erzbischofs erlebt hat, erfährt der Leser in diesem selbstkritischen und uneitlen Lebensbild. Ratzinger besitzt nicht nur die Gabe des einfühlsamen, gleichwohl distanzierten Erzählens - er berichtet auchoffen über die Zeit als Schüler während des Nationalsozialismus, später als Flakhelfer, im Reichsarbeitsdienst, als Soldat. Und er verschweigt nicht persönliche Durststrecken. Der einflußreiche Theologe beschreibt die geistigen Auseinandersetzungen mit Weggefährten aus dem kirchlichen Leben. Dabei spielt der Gedankenaustausch mit Karl Rahner und Kardinal Frings in den fünfziger und sechziger Jahren - Gemeinsamkeiten und Meinungsunterschiede - eine große Rolle. Als Ratzinger 1966 in Tübin
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