Ein Leben wie ein Roman, voller Hoffnungen und Träume. Ruhm, Geld und Liebe, all das schien für Balzac immer in Reichweite zu sein, blieb ihm aber doch zeitlebens verwehrt. Der ausgewiesene Biograph Johannes Willms schildert mit Verve, was Balzac umtrieb, im Leben wie in der Kunst.
»Johannes Willms ist einer unserer besten Kenner französischer Geschichte und Kultur.« Manfred Schwarz / Welt am Sonntag Welt am Sonntag
Höchst zufrieden zeigt sich Claudius Seidl in der FAZ am Sonntag mit dieser Balzac-Biografie, von Johannes Willms. Er lobt die Darstellung des umtriebigen Schriftstellers, der zeitlebens vor seinen Gläubigern auf der Flucht war, als präzis, knapp, unbefangen und frei von Spekulationen und Idealisierungen. So entdeckt er etwa, dass Balzac selbst viele Fehler aufwies, die er bei seinen zahllosen Romanfiguren kühl analysierte. Vor allem aber nutzt Seidl seine Besprechung, um für die Lektüre von Balzacs umfangreiches Romanwerk "Die Menschliche Komödie" zu werben, das ihn immer wieder mit seiner Modernität, Wucht, Welthaftigkeit, Komplexität, Phantasie und Eleganz in einen wahren Sturm der Begeisterung versetzt.
© Perlentaucher Medien GmbH
© Perlentaucher Medien GmbH







