Was es bedeutet, Hailie Monet zu sein
Cover & Klappentext
So einfach das Cover gestaltet ist, so schön ist es auch, und wie immer passend zu den anderen Bändern kreiert.
Der Klappentext war für mich weniger relevant, weil ich von Anfang an die Family-of-Secrets-Reihe gelesen habe.
Meinung
Es scheint, als wäre Camden Monet in Gefahr, also setzt Hailie alles daran, ihm zu helfen,…mehrWas es bedeutet, Hailie Monet zu sein
Cover & Klappentext
So einfach das Cover gestaltet ist, so schön ist es auch, und wie immer passend zu den anderen Bändern kreiert.
Der Klappentext war für mich weniger relevant, weil ich von Anfang an die Family-of-Secrets-Reihe gelesen habe.
Meinung
Es scheint, als wäre Camden Monet in Gefahr, also setzt Hailie alles daran, ihm zu helfen, ganz gleich was ihre Brüder davon halten.
Doch ihre leichtsinnige Handlungsweise bringt das Familienleben komplett durcheinander, sodass sie alles verlieren könnte.
Um dem Inhalt folgen zu können, ist es notwendig, die Bände von Anfang an zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.
Erneut aus der Sicht von Hailie wird man durch das Geschehen geführt.
Da der letzte Teil mit einem Cliffhanger endete, findet man schnell wieder Anschluss. Ich hatte zumindest keine Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Das liegt aber auch daran, dass in den vorherigen vier Büchern nicht so viel passiert ist. Die wichtigsten Punkte merkt man sich.
Der Schreibstil ist solide und überwiegend flüssig. Meines Erachtens nach sogar ein wenig besser. Allerdings schlichen sich zum Ende viele Flüchtigkeitsfehler ein, sodass einige Sätze nicht leicht verständlich waren, ganz zu schweigen von den Ungenauigkeiten diverser Beschreibungen. Aber unabhängig davon wirkt sich der Schreibstil weniger störend auf den Inhalt aus als bei den anderen Teilen.
Die Autorin setzt in diesem Band auf mehr Spannungsspitzen, die etwas mehr Tempo in die Geschichte bringen. Dennoch neigt sie weiterhin dazu, sich auf Kleinigkeiten zu verlegen, die die Handlung nicht voranbringen. Allerdings habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, stört mich also nicht weiter. Was mich eher irritierte, waren die kleinen Zeitsprünge.
Der Band umfasst etwas über ein Jahr. Hailie ist inzwischen fast siebzehn und deutlich reifer geworden. Mittlerweile wagt sie es, ihren Brüdern ordentlich Kontra zu geben, mit mehr oder weniger Erfolg.
Obwohl sie in diesem Teil auch häufig weint, ist es insgesamt weniger geworden. Mir war das zuvor immer ein bisschen zu viel. Ein falsches Wort und sie brach in Tränen aus.
Inzwischen ist sie tougher geworden, ein wenig. Und sie erkennt, wie sehr sie ihre Brüder liebt, auch wenn sie sich nach wie vor regelmäßig über sie aufregt. Gerechtfertigt.
So viele Möglichkeiten sie auch hat, aufgrund des Reichtums ihrer Familie, desto eingesperrter ist sie auch. Und dieser Mangel an Freiheit macht ihr immer mehr zu schaffen. Gerade die Geschichte über die Mutter ihrer Brüder zeigt, was daraus entstehen kann. Damit hat die Autorin deutlich mehr Tiefe in die Geschichte gebracht.
An anderer Stelle blieb es oftmals oberflächlich, was schade ist.
Wie schon in den anderen Teilen angemerkt, gibt es auch hier einiges an ungenutztem Potenzial. Die spannenden Szenen hätten nicht vorangekündigt werden müssen. Auch der Einstieg war zeitweise unglücklich formuliert.
Zusätzliche Tiefe hätte dafür gesorgt, dass man mit Hailie mehr mitleidet.
Dennoch sehe ich Verbesserungen, weshalb ich auch die nächsten Bände lesen werde. Denn trotz der Kritik mag ich die Reihe und bin gespannt, wie es mit Hailie weitergeht.
Fazit
Es ist nach wie vor seltsam, wie sehr mich die Reihe in ihren Bann gezogen hat. Besonders seit Hailie nicht mehr ganz so naiv wirkt. Auch hier hat sie noch mal einen Entwicklungsschub gemacht, jedoch ohne ihre positiven Eigenschaften zu verlieren.
Ich bleibe dabei: Diese Reihe besitzt ihren eigenen Charme.
Diesmal vergebe ich dreieinhalb von fünf Sterne, bleibe aber bei drei, und eine Leseempfehlung.