Als Belichtungsspielraum bezeichnet man den Toleranzbereich einer lichtempfindlichen Schicht, in der sie ohne gravierende Qualitätseinbußen eine Über- bzw. Unterbelichtung zulässt. Der Belichtungsspielraum eines Films ist also zugleich auch die Pufferzone gegenüber Fehlbelichtungen. Der Belichtungsspielraum gibt auch an, um wie viele Blendenstufen ein Motiv über- oder unterbelichtet werden kann, ohne dass die Durchzeichnung der Lichter- oder Schattenbereiche eingeschränkt wird. Sensitometrisch betrachtet entspricht der Belichtungsspielraum einer fotografischen Schicht der Differenz aus Belichtungsumfang lg H und Belichtungsintervall lg E. Wenn das Belichtungsintervall größer ist als der Belichtungsumfang, kann es nicht mehr vollständig auf der lichtempfindlichen Schicht abgebildet werden.
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