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Berliner Aufklärung - Dorn, Thea
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Alles beginnt mit einem Mord am philosophischen Institut der Universität Berlin: Der allseits unbeliebte Professor Rudolf Schreiner liegt sauber portioniert in den Postfächern seiner Kollegen. Als Rebecca Lux, die scharfzüngige Direktorin des Instituts, unter Mordverdacht gerät, ruft sie ihre ehemalige Studentin Anja Abakowitz zu Hilfe. Doch die will mit der Angelegenheit nichts zu tun haben. Erst als weiteres Denkerblut fließt, sieht sie sich gezwungen einzugreifen ...

Produktbeschreibung
Alles beginnt mit einem Mord am philosophischen Institut der Universität Berlin: Der allseits unbeliebte Professor Rudolf Schreiner liegt sauber portioniert in den Postfächern seiner Kollegen. Als Rebecca Lux, die scharfzüngige Direktorin des Instituts, unter Mordverdacht gerät, ruft sie ihre ehemalige Studentin Anja Abakowitz zu Hilfe. Doch die will mit der Angelegenheit nichts zu tun haben. Erst als weiteres Denkerblut fließt, sieht sie sich gezwungen einzugreifen ...
Autorenporträt
Ursprünglich als Jungfrau geplant, zieht Thea Dorn intuitiv ein doppeltes Feuerzeichen vor und kommt - vier Wochen zu früh - am 23. Juli 1970 in Offenbach zur Welt. Die Löwefrau mit Aszendent Schütze geht nach dem Abitur ins antarktische Südgeorgien, um dort das Verhalten der Kaiserpinguine zu erforschen. Später arbeitet sie als Dozentin für Philosophie an der Freien Universität Berlin und hält Seminare zu Fragen der modernen Ethik und Ästhetik. Veröffentlichungen: Sie veröffentlicht die Kriminalromane 'Berliner Aufklärung', 'Ringkampf' und 'Die Hirnkönigin' und erhält den Raymond-Chandler-Preis. Ihr Theaterstück 'Marleni' wird im Januar 2000 in Hamburg uraufgeführt. Nach einem für Feuerzeichen typischen anfänglichen Skeptizismus nähert sich Dorn durch die intensive Arbeit an den Astrokrimis der Weisheit der Sterne. 'Seit ich weiß, daß fast kein Krimiautor Fische ist, schaue ich bei manchen Menschen genauer hin.'
Rezensionen
Spektakulärer Professorenmord

Wer hat den allseits unbeliebten Professor Schreiner, Philosoph an der Universität Berlin, in 54 Stücke zerlegt und in die Postfächer seiner Kollegen verteilt?
Die tatverdächtige Professorin Rebecca Lux wird wenig später erstochen aufgefunden. Während die Polizei von Selbstmord ausgeht, ist Rebeccas ehemalige Studentin und Freundin Anja Abakowitz sicher, dass sie wie Schreiner ermordet wurde. Anja beschließt, den Fall auf eigene Faust aufzuklären. Ihre Ermittlungen führen sie sehr bald in die Berliner Schwulen- und Lesbenszene.
Das Buch beginnt sehr vielversprechend mit einem spektakulären Professorenmord, dem ein weiterer folgt.

Schräg, witzig und mit einer originellen Protagonistin

Allerdings wartet der Leser im Verlauf der Handlung leider vergeblich auf weitere wirklich spannende Momente. Statt dessen führen eine Menge dubioser, stellenweise sehr konstruiert erscheinender Zufälle zur Entlarvung des Mörders.
Dass der Leser das Buch trotzdem gespannt bis zum Ende verfolgen wird, liegt vor allem an seiner originellen Protagonistin. Anja, die sich nicht davor scheut, ihren Unmut auch einmal durch kräftige Faustschläge kund zu tun, lebt als Lesbe in einer WG-Beziehung mit dem schwulen Weichei Ulf.
Die Homosexuellenszene und deren Lebenseinstellung, die einen wichtigen Part im Handlungsverlauf einnehmen, werden sehr amüsant klischeehaft überzogen - jedoch ohne aufdringlich zu wirken.
Das Buch ist schräg, witzig und selbst der philosophische Laie wird viel Vergnügen an den gelegentlichen, in die Handlung eingebauten, Ausflügen in die Welt der Philosophie haben.
(Anja Platz-Schliebs, www.krimi-forum.de)

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