20,00 €
inkl. MwSt.
Versandkostenfrei*
Versandfertig in 1-2 Wochen
payback
0 °P sammeln
  • Broschiertes Buch

Ein junger Mann, der sich in der Welt der bürgerlichen Ambitionen verliert, steht im Mittelpunkt von Wilhelm Buschs "Bilder zur Jobsiade". In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Aufstieg und akademische Erfolge als höchste Ziele gelten, entfaltet sich die Geschichte in einer deutschen Kleinstadt des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist, ein Student namens Jobsius, navigiert durch die Herausforderungen des akademischen Lebens und die Erwartungen seiner Familie. Diese satirische Erzählung beleuchtet die Absurditäten und Eitelkeiten der bürgerlichen Gesellschaft, indem sie die komischen und oft…mehr

Produktbeschreibung
Ein junger Mann, der sich in der Welt der bürgerlichen Ambitionen verliert, steht im Mittelpunkt von Wilhelm Buschs "Bilder zur Jobsiade". In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Aufstieg und akademische Erfolge als höchste Ziele gelten, entfaltet sich die Geschichte in einer deutschen Kleinstadt des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist, ein Student namens Jobsius, navigiert durch die Herausforderungen des akademischen Lebens und die Erwartungen seiner Familie. Diese satirische Erzählung beleuchtet die Absurditäten und Eitelkeiten der bürgerlichen Gesellschaft, indem sie die komischen und oft tragischen Missgeschicke des jungen Mannes schildert. Buschs Werk ist bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und seine Fähigkeit, die Schwächen der menschlichen Natur zu entlarven. In "Bilder zur Jobsiade" wird der Leser in eine Welt voller Ironie und Witz entführt, in der die Charaktere in ihren eigenen Ambitionen gefangen sind. Die Themen Bildung, Ehrgeiz und gesellschaftlicher Druck werden auf humorvolle Weise behandelt, während die Illustrationen von Busch die Erzählung visuell bereichern. Durch die Darstellung der komischen Missgeschicke von Jobsius bietet das Buch eine Reflexion über die Bedeutung von Erfolg und die oft absurden Wege, die Menschen einschlagen, um ihn zu erreichen. Die Leser werden eingeladen, über die Werte und Prioritäten der Gesellschaft nachzudenken und die universellen menschlichen Schwächen zu erkennen, die auch heute noch relevant sind.
Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".