Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Lehrerausbildung im Kontext der Bildung auf dem Land in der Region Alto Vale Piranga. Sie versuchte, den Ausbildungsprozess der formellen und informellen Lehrkräfte aus der Perspektive des kritischen Denkens zu betrachten. Um die gesamte Untersuchung einzuordnen, wurde eine Beschreibung der Region erstellt, in der die Protagonisten der Erzählungen leben, sowie ihrer historischen und kulturellen Bedeutung. Anschließend wurde anhand einer Zusammenfassung der Besonderheiten des historischen Werdegangs der ländlichen Bildung in Brasilien bis zur Entstehung und Konsolidierung des Konzepts der ländlichen Bildung darauf eingegangen. Die Untersuchung versuchte, die aktuelle Situation der brasilianischen Landbevölkerung, die Konflikte zwischen gegensätzlichen Projekten der Nation und der Bildung sowie die neuen Herausforderungen einer kritischen und emanzipatorischen Ausbildung der im ländlichen Raum tätigen Pädagogen zu verstehen. Die Analyse der Erzählungen bestätigte schließlich die kritisch-politische Haltung der an der Untersuchung beteiligten Pädagogen; es wurden jedoch versteckte diskursive Widersprüche festgestellt. Somit wird die Notwendigkeit des kritischen Denkens und der Dialektik als grundlegende theoretische und methodologische Basis in Lehrerausbildungskursen deutlich, die auf die menschliche Emanzipation der Landarbeiter abzielen.
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