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Erscheint vorauss. 17. März 2026
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1797: Die britische Marine steht unter großem Druck - von außen durch die kolonialen Ambitionen der Französischen Republik, von innen durch Meutereien. Der junge Matrose Billy Budd wird auf das englische Kriegsschiff Bellipotent zwangsrekrutiert. Er nimmt sein Schicksal unbedarft hin und ist seines guten Aussehens und seines Charmes wegen bei der Besatzung bald beliebt. Sein einziger Makel scheint sein Sprachfehler zu sein: In emotionalen Situationen kommt der »schöne Matrose« ins Stottern. Doch seine Unschuld und Gutmütigkeit werden ihm zum Verhängnis: John Claggart, dem missgünstigen und…mehr

Produktbeschreibung
1797: Die britische Marine steht unter großem Druck - von außen durch die kolonialen Ambitionen der Französischen Republik, von innen durch Meutereien. Der junge Matrose Billy Budd wird auf das englische Kriegsschiff Bellipotent zwangsrekrutiert. Er nimmt sein Schicksal unbedarft hin und ist seines guten Aussehens und seines Charmes wegen bei der Besatzung bald beliebt. Sein einziger Makel scheint sein Sprachfehler zu sein: In emotionalen Situationen kommt der »schöne Matrose« ins Stottern. Doch seine Unschuld und Gutmütigkeit werden ihm zum Verhängnis: John Claggart, dem missgünstigen und eifersüchtigen Waffenmeister, ist Billy Budd ein Dorn im Auge, und so erhebt er den schwersten aller Vorwürfe gegen seinen Kameraden.
Autorenporträt
Herman Melville, 1819 in New York geboren, stammte aus einer verarmten Kaufmannsfamilie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, u.a. auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte, zunächst mit einigem Erfolg beim Publikum, als freier Schriftsteller in Massachusetts. Nach dem Misserfolg von Moby-Dick (1851) zog er sich weitgehend aus der literarischen Öffentlichkeit zurück. Von 1866 bis 1885 arbeitete er als Zollinspektor in New York, wo er nahezu vergessen 1891 starb.
Rezensionen
»Wie schön ist das, wie ergreifend - meisterhaft, heiter-ernst, männlich-rein, unerbittlich und zugleich poetisch-versöhnend ... Oh, hätte ich das geschrieben!« Thomas Mann

»Herman Melville, der tragische Gigant, war seiner Zeit weit voraus.« Thomas David / Neue Zürcher Zeitung