Mini-Implantate, die auch als temporäre Verankerungen (TADs) bezeichnet werden, haben die kieferorthopädische Biomechanik verändert, da sie eine absolute Verankerung mit minimaler Patientencompliance bieten. Dank ihrer geringen Größe, einfachen Platzierung und Vielseitigkeit können Kraftsysteme direkt auf Skelettstrukturen angewendet werden, wodurch unerwünschte reziproke Zahnbewegungen reduziert werden. In dieser Übersicht werden die biomechanischen Prinzipien erörtert, die der Verwendung von Mini-Implantaten zugrunde liegen, einschließlich der optimalen Auswahl des Implantatlagers, der Insertionswinkel, der Lastverteilung und der Faktoren, die die Primär- und Sekundärstabilität beeinflussen. Klinische Anwendungen wie Intrusion, Retraktion, Aufrichtung von Molaren und En-Masse-Bewegungen werden ebenso beleuchtet wie Überlegungen zum Implantatdesign und zu Kraftvektoren. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie Mini-Implantate die Behandlungsmöglichkeiten erweitern und gleichzeitig den Verlust der Verankerung minimieren, so dass sie in der modernen Kieferorthopädie eine zuverlässige Ergänzung darstellen.
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