In ihrem Debütband "bis es reißt" verbindet Katharina Wulkow Lyrik und Prosa zu einem vielschichtigen Geflecht aus Sprachbildern, Momentaufnahmen und eindringlichen Reflexionen. Ihre Texte bewegen sich zwischen Großstadtlichtern und inneren Dunkelräumen, sie loten Nähe und Fremdheit aus, sprechen von Sehnsucht, Verletzlichkeit und weiblicher Wut. Mit kraftvollen Bildern, die sich zwischen zarter Beobachtung und radikaler Direktheit bewegen, entstehen Texte, die unmittelbar berühren. Typografische Setzungen, zerrissene Wörter, visuelle Brüche, rhythmische Wiederholungen, verstärken diesen Ausdruck. Wulkow schreibt gegen Angst, Ohnmacht und Schweigen an in einer klaren und unverwechselbaren Stimme.
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