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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

829 Seiten von diesem großartigen Roman sind Rezensent Franz Haas fast zu kurz: Joanna Bators um das "Epizentrum" Walbrzych in Schlesien angesiedelten Romane gefallen ihm alle, dieser hier aber besonders gut. Hier stehen vier Frauengenerationen im Fokus, denen von der deutsch-polnischen Geschichte des Ortes ebenso übel mitgespielt wird wie von der Männerwelt, erfahren wir: Urgroßmutter Berta, Großmutter Barbara und Mutter Violetta machen "ungewollte Bäuche" zu einer Art Familientradition, erst Tochter Kalina sucht sich aus diesen familiären Unglücken - vom Sitzengelassenwerden bis Sterben im Wochenbett - zu befreien, gerne hätte Haas erfahren, ob diese Bestrebungen erfolgreich sein werden. Die Chronologie der Entwicklungen muss sich der Kritiker aus den "glänzenden Mosaikteilchen" selbst zusammensetzen, das macht ihm aber bei diesem "Fest des gewitzten Erzählens" gar nichts aus. Unbedingt eine Leseempfehlung!

© Perlentaucher Medien GmbH
»Geballte Erzählkraft mit starken Frauen im Mittelpunkt ...« Claudia Hötzendorfer Rheinische Post 20240222