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»Blau steht dir nicht«, sagt die Großmutter, und auch der Großvater rät vom Matrosinnenberuf ab. Dabei ist es Jennys größter Traum: »Sie sah sich auf einem Schiff, umringt von singenden Matrosen. Sie hatte ihren blauen Anzug an, bis die Matrosen ihr ein blaues Hemd überzogen, wie sie es trugen. Es war viel zu groß, aber alle betonten, wie gut es ihr stehen würde.« Eine Kindheit am Meer. Eine Sehnsucht nach Freiheit. In ihrem eindrücklichen Debüt erzählt Judith Schalansky vom Aufwachsen an der Ostseeküste der DDR, von unbändigem Freiheitsdrang und dem Drang, die ganze Welt zu bereisen.

Produktbeschreibung
»Blau steht dir nicht«, sagt die Großmutter, und auch der Großvater rät vom Matrosinnenberuf ab. Dabei ist es Jennys größter Traum: »Sie sah sich auf einem Schiff, umringt von singenden Matrosen. Sie hatte ihren blauen Anzug an, bis die Matrosen ihr ein blaues Hemd überzogen, wie sie es trugen. Es war viel zu groß, aber alle betonten, wie gut es ihr stehen würde.« Eine Kindheit am Meer. Eine Sehnsucht nach Freiheit. In ihrem eindrücklichen Debüt erzählt Judith Schalansky vom Aufwachsen an der Ostseeküste der DDR, von unbändigem Freiheitsdrang und dem Drang, die ganze Welt zu bereisen.
Autorenporträt
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "vielversprechendes" Debüt lobt Rezensentin Elise Cannuel diesen Band der Autorin Judith Schalansky, der sie manchmal durchaus irritierte, aber immer wieder auch ergriff. Das Buch erzählt von Jenny, die zu DDR-Zeiten an der Ostsee bei Greifswald aufwächst und für die es nichts Schöneres gibt als Matrosen. Sie geben Anlass für Fernweh, "historische Recherchen" und "erotische Schwärmereien", was die Rezensentin gleichermaßen fesselnd wie verwirrend fand. Worin der poetische Reiz des Bandes nun genau besteht, wird nicht ganz klar, aber die beeindruckte Rezensentin Cannuel lässt keinen Zweifel daran, dass er seine Wirkung tut und dass dabei Schifferknoten, Sergej Eisenstein, die Ermordung der Zarenfamilie, Wolfgang Koeppen und ein Haus in Riga ebenso eine Rolle spielen wie die Schwarzweiß-Fotografien aus dem Archiv der Autorin.

© Perlentaucher Medien GmbH