Die -geistig-moralische Wende- von 1982 löste auch in den Hochschulen eine Phase der Restauration aus. Studentische Verbindungen, die im Gefolge der Studentenbewegung von 1968 politisch fast bedeutungslos geworden waren, haben wieder Zulauf und gewinnen in der (universitären) Öffentlichkeit an Boden. In der vorliegenden Studie wird deutlich, wie völkisch-nationalistisches Denken das burschenschaftliche Weltbild von Beginn an formte und bis heute prägt. Es bildet die Basis für ein Gesellschafts- (besser: Volksgemeinschafts-), Politik- und Staatsverständnis, das im Widerspruch zu den Grundsätzen demokratisch verfaßter Gesellschaften steht.
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