Als Elias Canetti und seine Frau Veza 1938 nach London fliehen, schreiben beide an Canettis jüngeren Bruder Georges in Paris: vom ärmlichen Emigranten- und hochkomplizierten Eheleben, von Eskapaden und Wahnsinnsanfällen. Während Canetti wechselnde Geliebte hat, verfällt Veza dem homosexuellen Georges - ein Dreiecksroman in Briefen. Diese wurden erst im Jahr 2003 in Paris gefunden und anschließend zum ersten Mal publiziert.
»Eine Sensation.« Frankfurter Rundschau
»Eine Sensation.« Frankfurter Rundschau
"Ein tatsächlich großes Buch - und das aus gleich drei Federn." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.08.06 "... von einer großen persönlichen Intensität - nicht nur ein zeitgeschichtliches Dokument, sondern auch ein Stück Literatur." Neue Zürcher Zeitung, 22.08.06 "(Ein) atemberaubender Nachlass-Fund. ... Im Kontext der Canetti-Forschung stellen die erst vor wenigen Jahren gefundenen Briefe von Elias und dessen Frau Veza an Georg ... eine Sensation dar." Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 04.10.06 "Der Fund ist nicht nur für Canetti-Leser, sondern auch für die Exilforschung ein Schatz." Doja Hacker, Der Spiegel, 31.07.06 "Sensationell sind diese 'Briefe an Georges' aus mehreren Gründen. Vor drei Jahren fand sie der Hanser-Lektor Kristian Wachinger in einem Keller in Paris. (...) Der grösste Wert dieses Fundes liegt aber darin, dass Veza Canetti nun endlich Gerechtigkeit widerfährt, denn diese Briefe sind ihr geheimes Hauptwerk, es glänzt mit vitaler Menschlichkeit und mit ergreifend verzagter Heiterkeit." Franz Haas, NZZ, 28./29.06







