Vorab, dies ist nicht nur eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte für Pferdemädchen, hier lieben alle das Buch, auch die Jungen!
Freut euch auf eine herzenswarme Weihnachts-Wunsch-Geschichte in der ein Herzenswunsch manchmal einem viel wichtigerem neuen Herzenswunsch weichen kann.
Eine Geschichte
voller Liebe und Empathie mit kleinen ausklappbaren Briefkärtchen
Elea hat einen gaaanz ganz großen…mehrVorab, dies ist nicht nur eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte für Pferdemädchen, hier lieben alle das Buch, auch die Jungen!
Freut euch auf eine herzenswarme Weihnachts-Wunsch-Geschichte in der ein Herzenswunsch manchmal einem viel wichtigerem neuen Herzenswunsch weichen kann.
Eine Geschichte voller Liebe und Empathie mit kleinen ausklappbaren Briefkärtchen
Elea hat einen gaaanz ganz großen Weihnachtswunsch. Sie wünscht sich nichts sehnlichster als das schon etwas ältere Pony Flecki, das gleich gegenüber ihrem Küchenfenster in einem kleinen Stall mit großer Wiese wohnt.
Flecki gehört Opa und Oma Berg, die zwar nicht Eleas echten Großeltern sind, aber ihre Nachbarn, die im Haus unter ihnen im Erdgeschoss leben.
Elea mag Opa und Oma Berg und Elea liebt Flecki.
Ihr ist bewusst, dass sie nicht mehr auf Flecki reiten kann, dafür ist das Pony schon zu alt, aber Elea könnte sich gut kümmern. Es striegeln, füttern, den Stall ausmisten und mit ihm kuscheln.
Und genau das schreibt sie auch in ihrem Brief an das Christkind.
Den Brief legt sie draußen auf die Küchenfensterbank, beschwert ihn noch mit einem Stein und hofft sehnlichst, dass das Christkind ihn sieht und dem Lieben Gott auch bittet, ihren Wunsch wahr werden zu lassen.
Am nächsten Morgen ist der Brief weg und an gleicher Stelle liegt ein Brief vom Christkind für Elea in dem das Christkind sie wissen lässt, dass es schon beobachtet hat, wie gut sie sich mit Flecki versteht.
Diese Antwort berührt und freut Elea sehr. Gleichzeitig kommt sie ins Grübeln. Ob Flecki sie auch mag? Ob Flecki überhaupt zu Elea gehören möchte?
Wieder greift die Kleine zu Papier und Stift und schreibt dem Christkind.
Gleichzeitig nimmt sie die Sache aber auch selbst in die Hand und nimmt allen Mut zusammen, um Opa Berg zu fragen:
"Du, Opa Berg, eigentlich braucht ihr Flecki doch gar nicht mehr, oder? ...." (Zitat)
Die Antwort gefällt Elea nicht so ganz, denn Opa Berg erklärt ihr, dass Flecki ein Familienmitglied ist.
Das ist zwar wirklich wundervoll, doch nicht das, was Elea gern gehört hätte.
Wieder setzt sich die Kleine an den Tisch und schreibt einen Brief ans Christkind.
Und so entsteht eine kleine Korrespondenz, ein kleiner Briefwechsel zwischen Elea und dem Christkind, der allein schon unser aller Leserherzen erwärmt, denn Elea wünscht sich nicht einfach ganz egoistisch ein Pony, sondern wir spüren, wie wichtig es ihr ist, das Flecki sie mag und auch als Besitzerin möchte. Und ob Flecki sie mag, da ist sie sich anfangs unsicher, doch hier ist es das Christkind, das ihr die Angst nimmt. Natürlich mag Flecki Elea.
Doch dann passiert etwas, was Eleas Wunsch fast schon unwichtig macht.
Opa Berg hat einen Herzanfall und muss ins Krankenhaus. Wieder greift sie zu Stift und Papier und schreibt ans Christkind, denn sie möchte sich nun etwas anders wünschen.
Sie wünscht sich nur das Opa Berg wieder gesund wird.
Ihr möchtet wissen, wie die Geschichte weiter geht?
Nun ja, dass müsst ihr selbst entdecken, so wie die ganze Geschichte, die so viel mehr erzählt als ich euch bereits verraten habe.
Annette Langen erzählt Eleas Geschichte so warmherzig, mitfühlbar und gefühlvoll, dass man immerfort schmunzeln muss und das Herz zu hüpfen beginnt.
Die Kinder können ganz schnell eine innige Verbindung zur kleinen Protagonistin aufbauen, die sie absolut mitfühlen lässt, was man deutlich sieht, wenn man beim Vorlesen auf die Gesichter und die Körperhaltung der Kinder achtet. Und natürlich gibt es auch immer wieder mitfühlende und auch freudige Kommentare.
Durch die wirklich zauberhaften Zeichnungen von Anne Rikta Grobe können sie zusätzlich ganz genau verfolgen, wie liebevoll sich Elea um Flecki kümmert und auch wie nah sie Opa Berg ist. Gerade die Figur des Opa Berg strahlt eine so wundervolle gemütliche Herzenswärme aus, dass man ihn sofort ins Herz schließt. Und natürlich ist auch Flecki unglaublich süß gezeichnet. Die Illustrationen nehmen uns mit in die Geschichte geradeso als wären wir live mit dabei. Gleichzeitig ermöglichen sie uns einen Blick auf das Gesamtbild, in dem es nicht nur Fokussierungen gibt, sondern auch viele kleine liebevoll eingebrachte Kleinigkeiten, wie z.B. eine Maus, die aus einem Strohballen herausschaut, oder zwei kleine Vögelchen am Futterhaus, die die Kinder nicht selten zu kleinen Kommentaren oder Geschichten inspiriert.
Über die Bilder wird unglaublich viel Stimmung und Gefühl transportiert, was der erzählenden Geschichte noch einmal eine andere Dimension gibt. Man merkt sehr schön, wie intensiv sie in der Geschichte mitgehen und sich in den Bilderwelten verlieren.
Da trifft dann nicht selten das Gefühl von "noch ein wenig im Bild verweilen" auf die Neugier, wie die Geschichte wohl weitergeht.
Und wo wir schon bei Neugier sind, natürlich können die Kinder es kaum erwarten einen weiteren Brief vom Christkind zu öffnen.
Die ganze Geschichte ist so zauberhaft