Nicht lieferbar
Bruder Wolf - Maia de Almeida, Carla
Schade – dieser Artikel ist leider ausverkauft. Sobald wir wissen, ob und wann der Artikel wieder verfügbar ist, informieren wir Sie an dieser Stelle.
  • Gebundenes Buch

2 Kundenbewertungen

Wie 'Tschick' und 'Räuberhände' und doch ganz anders ...
Wenn man fünfzehn ist, sind sieben Jahre fast das halbe Leben. So lange ist es her, dass Bolotas Kindheit jäh endete. Dass in jenem Sommer alles außer Kontrolle geriet, weiß Bolota mit Sicherheit, warum und wie genau das passierte, jedoch nicht. Ihre Erinnerungen sind Bruchstücke. Da war die Autofahrt mit ihrem Vater zum Haus der Großeltern. Die Rückfahrt durch den Wald. Das Feuer, das immer näher kam. Der Vater, der Hilferufe hörte und in die Flammen lief. Und da war plötzlich ihr Hund, der aus dem Nichts neben dem Wagen auftauchte…mehr

Produktbeschreibung
Wie 'Tschick' und 'Räuberhände' und doch ganz anders ...

Wenn man fünfzehn ist, sind sieben Jahre fast das halbe Leben. So lange ist es her, dass Bolotas Kindheit jäh endete. Dass in jenem Sommer alles außer Kontrolle geriet, weiß Bolota mit Sicherheit, warum und wie genau das passierte, jedoch nicht. Ihre Erinnerungen sind Bruchstücke. Da war die Autofahrt mit ihrem Vater zum Haus der Großeltern. Die Rückfahrt durch den Wald. Das Feuer, das immer näher kam. Der Vater, der Hilferufe hörte und in die Flammen lief. Und da war plötzlich ihr Hund, der aus dem Nichts neben dem Wagen auftauchte und ihr beistand - ihr Bruder Wolf.

Mit zweifarbigen Bildern des preisgekrönten Illustrators Jorge António Goncalves
Ausgewählt für den White Ravens Katalog
Autorenporträt
Almeida, Carla Maia de
Carla Maia de Almeida wurde 1969 in Matosinhos, Portugal, geboren. Sie ist Journalistin, Autorin und Übersetzerin und schreibt u.a.für die Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur »LER«. Carla Maia de Almeida lebt in Portugal.'Bruder Wolf'- ausgewählt für die Deutschlandfunk-Bestenliste »Die Besten 7«
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

In Gedanken sieht sich die achtjährige Bolota am liebsten als Mitglied eines Indianerstammes. Ihrem Vater gibt sie den Spitznamen "Schwarzer Elch", was dieser sich gerne gefallen lässt. Doch eigentlich lebt sie ein ganz normales Leben mit ihren Eltern und zwei älteren Geschwistern in Portugal. Nur zum Husky "Malik" passt die Rolle als "Bruder Wolf". Als der Vater seine Arbeit verliert, wird es schwerer. Sie müssen aus ihrem Haus mit Garten in eine Wohnung ziehen, da das Geld knapper geworden ist. Bald folgt ein Wohnungswechsel auf den nächsten und es wird immer enger. Die Unzufriedenheit wächst, bis die Eltern sich trennen und Bolota ihren Vater nur noch selten sieht. Als alles verloren scheint, brechen Bolota und ihr Vater zu einer langen Autofahrt auf, um ein Haus mit Garten zu suchen, welches sich der Vater vor Jahren ausgeguckt hat. Wird "Schwarzer Elch" der Familie das Glück zurückbringen können? Die jetzt 15-jährige Bolota schaut zurück auf ihre Kindheitsjahre und erzählt ihre Geschichte, die genauso dramatisch wie hoffnungsvoll erscheint.

© BÜCHERmagazin
Die Struktur, die Sprache, all das ist kunstvoll, speziell. Und dieser Eindruck wird durch die blau-weiß-schwarzen Graphic-Novel-Elemente des Illustrators António Jorge Goncalves verstärkt. Angela Sommersberg Kölner Stadt-Anzeiger 20160304