Morgenstern kann ein Gedicht aus Satzzeichen bauen - und im nächsten Moment einen Gedanken schreiben, der ins Innere trifft. Diese Auswahl zeigt beides: das federleichte Spiel der "Galgenlieder", in dem Sprache stolpert, tanzt und funkelt, und die ruhigeren Stücke aus "Wir fanden einen Pfad", die nach Wahrheit, Milde und Licht tasten. Zwischen Nonsens und Erkenntnis liegt bei Morgenstern oft nur eine Zeile - und genau dort beginnt seine Größe. Ein Buch wie ein kleines Kabinett der Wunder: komisch, klug, berührend. Aus dem Inhalt: Das ästhetische Wiesel / Der Werwolf / Fisches Nachtgesang / Das Mondschaf / Das grosse Lalula / Die Trichter / Der Lattenzaun / Das Nasobem / Der Mond / Der Gingganz / Das Knie / Der Seufzer / Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse / Der Zwölf-Elf / Das Hemmed / Der Purzelbaum u. v. m. Hier als gebundene Neuausgabe. Mit Lesebändchen. Christian Morgenstern. Gedichte. Enthält die Bände: Galgenlieder / Palmström / Wir fanden einen Pfad. Erstdruck Galgenlieder: Bruno Cassirer, Berlin 1905. Erstdruck Palmström: Bruno Cassirer, Berlin 1910. Erstdruck Wir fanden einen Pfad: Piper, München 1914. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Christian Morgenstern: Ausgewählte Werke. Insel, Leipzig 1975. Christian Morgenstern: Sämtliche Dichtungen. Zbinden Verlag, Basel 1971-1973. Neuausgabe, Göttingen 2025. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
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