Während die Existenzgewissheit im Singular (in der Form "ich bin") - wie Descartes bereits bewiesen hat - nur im selbständigen monologischen Denken erworben werden kann, kann die Existenzgewissheit im Plural (in der Form "wir sind") nur im Gespräch gewonnen werden. Beides sollte sich tunlichst ergänzen, also paarweise abspielen, denn eine isolierte, sozusagen asoziale Singularität ist ebenso widersinnig wie eine Pluralität, in der die Existenz des Einzelnen untergeht. Genauer gesagt heißt das, es müsste die Gewissheit des bei sich selbst bleibenden monologischen Denkens um eine Vergewisserung im Du, also im Anderen, erweitert werden.
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