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Erscheint vorauss. 13. April 2026
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Toni hat es nicht leicht: Ihre Mutter eine Schweizerin, ihr Vater Nigerianer, ihr Hautton fällt in die Kategorie Cappuccino Macchiato, serviert an einem lauen Novemberabend (gemäß der offiziellen nationalen Kategorisierung Andersfarbiger). In ihrer Familie befindet sie sich direkt im Auge eines Orkans aus unberechenbaren Obsessionen und Leidenschaften - für Liebe, Versicherungspolicen, Affären und Gartenzäune. Derweil ist das Modeunternehmen von Frau Bodeca einem veritablen Shitstorm ausgesetzt. Um den Vorwurf des Rassismus zu entkräften, entschließt sie sich, eine Soap Opera mit…mehr

Produktbeschreibung
Toni hat es nicht leicht: Ihre Mutter eine Schweizerin, ihr Vater Nigerianer, ihr Hautton fällt in die Kategorie Cappuccino Macchiato, serviert an einem lauen Novemberabend (gemäß der offiziellen nationalen Kategorisierung Andersfarbiger). In ihrer Familie befindet sie sich direkt im Auge eines Orkans aus unberechenbaren Obsessionen und Leidenschaften - für Liebe, Versicherungspolicen, Affären und Gartenzäune. Derweil ist das Modeunternehmen von Frau Bodeca einem veritablen Shitstorm ausgesetzt. Um den Vorwurf des Rassismus zu entkräften, entschließt sie sich, eine Soap Opera mit ausschließlich schwarzen Darstellern zu produzieren. Als sich die Wege von Frau Bodeca und Toni kreuzen, drängt sich die Frage auf: Ist das Leben nicht selbst die billigste Seifenoper?
Autorenporträt
Nora Osagiobare, geboren 1992 in Zürich, studierte Literarisches Schreiben in Biel und Wien. Mit ihrem Debütroman Daily Soap war sie Stipendiatin der Autor:innenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin und erhielt dafür einen Werkbeitrag des Kantons Zürich. Für ihre Kurzgeschichte Daughter Issues wurde sie 2025 im Rahmen der 49. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem KELAG-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Zürich.
Rezensionen
»Mit Wortwitz überrrascht Osagiobare auf jeder Seite, eröffnet neue Kapitel und folgt ihren Figuren auf Schritt und Tritt, die wiederum anderen folgen... Wie nebenbei verhandelt sie Themen wie Sucht, Kunst und Pornografie sowie Migration.« Antonia Barboric, Die Presse am Sonntag, 08.06.2025 Die Presse 20250608