Ein Samstagabend im Badehaus kann mehr als nur eine Gelegenheit zur Reinigung sein. In Wilhelm Buschs "Das Bad am Samstagabend" entfaltet sich eine humorvolle und zugleich tiefgründige Betrachtung des menschlichen Alltags. In einer kleinen deutschen Stadt des 19. Jahrhunderts versammeln sich die Bewohner, um nicht nur den Staub der Woche abzuwaschen, sondern auch die sozialen und persönlichen Spannungen, die sich im Laufe der Tage angesammelt haben. Die Badeanstalt wird zum Schauplatz für Klatsch und Tratsch, für kleine Dramen und große Gesten. Busch, bekannt für seinen scharfsinnigen Humor…mehr
Ein Samstagabend im Badehaus kann mehr als nur eine Gelegenheit zur Reinigung sein. In Wilhelm Buschs "Das Bad am Samstagabend" entfaltet sich eine humorvolle und zugleich tiefgründige Betrachtung des menschlichen Alltags. In einer kleinen deutschen Stadt des 19. Jahrhunderts versammeln sich die Bewohner, um nicht nur den Staub der Woche abzuwaschen, sondern auch die sozialen und persönlichen Spannungen, die sich im Laufe der Tage angesammelt haben. Die Badeanstalt wird zum Schauplatz für Klatsch und Tratsch, für kleine Dramen und große Gesten. Busch, bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und seine satirischen Zeichnungen, nutzt diese Szenerie, um die Eigenheiten und Schwächen seiner Charaktere zu beleuchten. Die Badegäste, jeder mit seinen eigenen Sorgen und Freuden, spiegeln die Gesellschaft ihrer Zeit wider. Themen wie soziale Hierarchie, menschliche Eitelkeit und die Suche nach Anerkennung werden mit feiner Ironie behandelt. Der Leser wird Zeuge, wie sich in der vermeintlichen Einfachheit des Badehauses die Komplexität menschlicher Beziehungen entfaltet. Die Erzählung bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine subtile Reflexion über die menschliche Natur und die sozialen Strukturen, die uns prägen. Durch Buschs meisterhafte Erzählkunst und seinen unverwechselbaren Stil wird "Das Bad am Samstagabend" zu einem Werk, das uns die Möglichkeit gibt, die Welt mit einem Augenzwinkern zu betrachten und gleichzeitig über die zeitlosen Themen des menschlichen Zusammenlebens nachzudenken.
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Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".
Foto: Edgar Hanfstängl, München 1878
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