In Wilhelm Hauffs Novelle "Das Bild des Kaisers" reisen zwei junge Männer in einem Eilwagen von Frankfurt nach Stuttgart. Der Protagonist, ein junger Brandenburger, trifft auf einen gebildeten Schwaben, der ihm die Vorurteile über die süddeutschen Bewohner widerlegt. Während der Reise entwickelt sich ein Gespräch über die kulturellen Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland, wobei der Schwabe die Vorzüge seiner Heimat verteidigt. Der Brandenburger ist beeindruckt von der Landschaft und den Menschen, die er trifft, und beginnt, seine eigenen Vorurteile zu hinterfragen. In Heilbronn endet die gemeinsame Reise, und der Brandenburger setzt seine Reise allein fort, um Verwandte zu besuchen. Er trifft auf seine Cousine Anna von Thierberg, die ihn zu ihrem Schloss begleitet. Das Schloss, eine alte Burg, beeindruckt ihn durch seine romantische Erscheinung, doch die Einsamkeit und der Verfall des Anwesens werden schnell deutlich. Der alte Freiherr von Thierberg, Annas Vater, ist ein stolzer Mann, der die Veränderungen der Zeit mit Skepsis betrachtet. Die Gespräche im Schloss drehen sich um die Vergangenheit und die politischen Umwälzungen, die das Leben der Familie beeinflusst haben. Der Brandenburger ist fasziniert von der Geschichte und der Kultur der Region, aber auch von der Anmut und Intelligenz seiner Cousine. Die Novelle thematisiert die Begegnung und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Generationen, eingebettet in die malerische Kulisse des südlichen Deutschlands.
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