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Wie macht man Philosophie aus Aprikosencocktails? Für Sartre kein Problem: Er machte Philosophie aus einem Schwindelgefühl, aus Voyeurismus, Scham, Sadismus, Revolution, Musik und Sex. Sarah Bakewell erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit, wie der Existenzialismus zum Lebensgefühl einer Generation wurde, die sich nach radikaler Freiheit und authentischer Existenz sehnte. Ihre meisterhafte Kollektivbiographie der Existenzialisten ist zugleich eine höchst verführerische Einladung, die existenzialistische Lebenskunst heute neu zu entdecken.

Produktbeschreibung
Wie macht man Philosophie aus Aprikosencocktails? Für Sartre kein Problem: Er machte Philosophie aus einem Schwindelgefühl, aus Voyeurismus, Scham, Sadismus, Revolution, Musik und Sex. Sarah Bakewell erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit, wie der Existenzialismus zum Lebensgefühl einer Generation wurde, die sich nach radikaler Freiheit und authentischer Existenz sehnte. Ihre meisterhafte Kollektivbiographie der Existenzialisten ist zugleich eine höchst verführerische Einladung, die existenzialistische Lebenskunst heute neu zu entdecken.
Autorenporträt
Sarah Bakewell lebt als Schriftstellerin in London, wo sie außerdem Creative Writing an der City University lehrt und für den National Trust seltene Bücher katalogisiert. Bei C.H.Beck erschien von ihr bereits «Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten» (2016).
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

"Für mich ist eine Philosophie interessanter, wenn sie in die Form eines Lebens gegossen wird", schreibt Sarah Bakewell. Dieser Ansatz bewährt sich: "Das Café der Existenzialisten" mischt Theorie und Biografie, Seriosität und Unterhaltung, Detailanalyse und Geschichte. Der Leser erfährt nicht nur, was Aprikosencocktails mit Existenz zu tun haben, sondern warum Sartre, Beauvoir, Merleau-Ponty und Co. mit schwarzen Rollkragenpullis assoziiert werden, obwohl sie sie eher selten trugen. Jazz, Affären und Tischgespräche spielen eine ebenso große Rolle wie die Theorie des Seins. Dabei gleitet die Autorin nie in das Fahrwasser der Banalität: Anekdoten dienen ihr als Anhaltspunkte für philosophische Analyse. Umgekehrt macht sie verständlich, wie der intellektuelle Austausch zwischen den Existenzialisten in Freundschaft, Liebe oder Zerwürfnis münden konnte. Wer Geduld aufbringt, wird dieser eher anspruchsvollen Ideengeschichte einiges abgewinnen. Die Laien werden ein buntes Milieu entdecken, das in Pariser Cafés, aber auch im Schwarzwald Quartier bezogen hatte. Die Experten werden Bakewells nuancierten Blick und Sinn für Widersprüchliches schätzen. Alle werde begreifen, wie aktuell manche Fragen der Existenzialisten sind - an erster Stelle: Was heißt es überhaupt, frei zu sein?

© BÜCHERmagazin, Claire-Lise Tull
"Die Existenzialisten treffen im Augenblick einen blank liegenden Nerv."
Iris Radisch, DIE ZEIT

"Den großen existenzialistischen Themen ... nähert sich Bakewell mit einer Leichtigkeit und Prägnanz, die man in den meisten einschlägigen Einführungen vergeblich sucht."
Marianna Lieder, Philosophie Magazin

"Bakewells Gabe, selbst die anspruchsvollsten philosophischen Gedanken verständlich zu machen, lässt die Lektüre zu einem intellektuellen Vergnügen ersten Ranges werden. Gleichermaßen kenntnisreich wie leichtfüßig."
Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung