Hans Frambach ist Archivar im Institut für Vergangenheitsbewirtschaftung. Für seine Freundin Graziela ist Fassungslosigkeit über die Verbrechen der Nationalsozialisten ebenfalls wesentlicher Lebensbestandteil. Das klingt nach einer ziemlich trockenen und sehr deutschen Angelegenheit, doch wenn Iris Hanika in ihrer bestechend lakonischen, sehr genauen Sprache das Leben einiger ziemlich seltsamer Figuren entfaltet, entwickelt das schnell eine ganz eigene, bestürzende Komik: Gerade weil wir beim Lesen immer dunkel spüren, dass wir alle gemeint sind, wenn Iris Hanika über die Verirrungen ihrer Protagonisten spricht und dabei treffsicher auf uns Leser zielt.
"Das Aufregendste, was man in dieser Saison lesen kann." Denis Scheck, ARD druckfrisch
"Manche Lesebegeisterung verführt dazu, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Daher: Dies ist einer der klügsten, witzigsten und zugleich sprachlich virtuosesten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe!"







