Das Ende der Antike - Aus der Sicht eines Weltbeobachters Ein interessierter Fernschauer auf einem Turm in Babylon hinterfragt auffallende Begebenheiten, die sich in den Ländern der untergehenden Sonne, also im Westen ereignen. Er schreibt sie kommentierend in sein Geschichtsbuch, das immer dicker wird. Von kundigen Historikern lässt er sich - also auch uns Lesern - alle Vorfälle genau erklären. Erfasst wird der gesamte Weltverlauf vor und nach Roms Untergang. Was haben die Griechen und Römer so Bedeutendes hervorgebracht und hinterlassen, dass es trotz häufiger Kulturbrüche und politischer…mehr
Das Ende der Antike - Aus der Sicht eines Weltbeobachters Ein interessierter Fernschauer auf einem Turm in Babylon hinterfragt auffallende Begebenheiten, die sich in den Ländern der untergehenden Sonne, also im Westen ereignen. Er schreibt sie kommentierend in sein Geschichtsbuch, das immer dicker wird. Von kundigen Historikern lässt er sich - also auch uns Lesern - alle Vorfälle genau erklären. Erfasst wird der gesamte Weltverlauf vor und nach Roms Untergang. Was haben die Griechen und Römer so Bedeutendes hervorgebracht und hinterlassen, dass es trotz häufiger Kulturbrüche und politischer Verwerfungen erhalten blieb? Der Türmer hat registriert: Das Ende der Antike stand oft nahe bevor. Immer aber blieb sie am Leben. In ihr steckt offensichtlich eine unbändige Durchhalteenergie. Allerdings bedarf es stets des Einsatzes ihrer Freunde, dass die Erinnerung an ihre Errungenschaften nicht verloren geht. Die Frage stellt sich am Ende dem interessierten Beobachter auf dem Turm, ob in der Großwetterlage heutiger von Robotik und KI dominierten Gesellschaft der Antike und der von ihr getragenen humanistischen Bildung noch ein unentbehrlicher Wert zugemessen wird. Die bisher erfahrene Geschichte sollte ihn durchaus optimistisch stimmen. Das Ende der Antike hatte den Gegenpol immer in ihrer Renaissance.
Prof. Dr. Friedrich Maier, geb. am 21. 10. 1935 in Neunburg v. W./Opf., machte an der "Oberrealschule mit Gymnasium" in Cham das Abitur, studierte von 1956-1961 an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München klassische Philologie, Germanistik, Geschichte und Philosophie, lehrte am Institut für klassische Philologie die Sprachen Griechisch und Latein. 1993 wurde er an die Humboldt- Universität zu Berlin berufen. Von dort unterstützte er - zugleich als Vorsitzender des Deutschen Altphilologenverbandes - intensiv den Wiederaufbau der Institute der klassischen Philologie in Halle, Leipzig und Rostock, ebenso die Wiedereinführung der klassischen Fächer, bes. des Lateinischen, in den sich restaurierenden Gymnasien innerhalb der Neuen Bundesländer. 2001 trat er in den Ruhestand. Sein Lehr- und Forschungsgebiet ist die Vermittlung der klassischen Sprachen und Literaturen und ihres Fortwirkens in Europa. Zahlreiche Veröffentlichungen dienen diesem Ziel. Für seine Lebensleistung wurde ihm zum 80. Geburtstag das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
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