Die Geschwister Christlieb und Felix von Brakel leben mit ihren Eltern auf dem Land. Eines Tages kommt ihr reicher, weltläufiger Onkel Cyprianus zu Besuch und bringt ihnen »modernes« mechanisches Spielzeug aus der Stadt mit. Er verspricht, ihnen einen »zeitgemäßen« Hauslehrer zu besorgen, damit sie nicht »zurück blieben«. Doch der angekündigte Erzieher, der pechschwarz gekleidete Magister Tinte, entpuppt sich als Kinderfeind und Sadist. So bitten sie das magische »fremde Kind«, das sie auf ihren Waldspaziergängen kennengelernt haben, um Hilfe.
Ein Märchen - auch für Erwachsene: E. T. A. Hoffmans Meistererzählung, in der Sammlung Die Serapionsbrüder 1819 veröffentlicht, erscheint erstmals als vollständige Einzelausgabe in der Insel-Bücherei, illustriert von der unvergleichlichen Lisbeth Zwerger.
Ein Märchen - auch für Erwachsene: E. T. A. Hoffmans Meistererzählung, in der Sammlung Die Serapionsbrüder 1819 veröffentlicht, erscheint erstmals als vollständige Einzelausgabe in der Insel-Bücherei, illustriert von der unvergleichlichen Lisbeth Zwerger.
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Rezensent Tilman Spreckelsen lässt sich gern noch einmal ein auf E.T.A. Hoffmanns Märchen "Das fremde Kind", das unter anderem in den Großroman "Die Serapionsbrüder" aufgenommen worden war. Nun hat der Secession Verlag den Text neu herausgegeben, mit Bildern der bulgarischen Künstlerin Katina Peeva - und der Kritiker ist angetan: Die Geschichte um die Geschwister Felix und Christlieb, die im Wald mit dem plötzlich auftauchenden fremden Kind spielen und in ihrem fliegenhaften Hauslehrer einen "feindseligen Gnom" erkennen, zieht den Rezensenten ebenso in den Bann wie Peevas eindringliche Illustrationen, die das Dunkle des Textes zum Leuchten bringt. All das hätte gereicht, um die Fantasie anzuregen, findet Spreckelsen, der auf die vom Verlag per QR-Code beigegebene "Kitsch"-Version von Hoffmanns Harfenquintett in c-Moll gern verzichtet hätte.
© Perlentaucher Medien GmbH
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