"Es war einmal ein Edelmann, der hieß Herr Thaddäus von Brakel und wohnte in dem kleinen Dörfchen Brakelheim, das er von seinem verstorbenen Vater dem alten Herrn von Brakel geerbt hatte, und das mithin sein Eigentum war..." Es ist ein Märchen, welches E.T.A. Hoffmann uns hier vorlegt, doch voller Ironie und tieferer Weisheiten - ein Märchen welches im tieferen Sinne nur von Erwachsenen verstanden werden kann. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Rezensent Tilman Spreckelsen lässt sich gern noch einmal ein auf E.T.A. Hoffmanns Märchen "Das fremde Kind", das unter anderem in den Großroman "Die Serapionsbrüder" aufgenommen worden war. Nun hat der Secession Verlag den Text neu herausgegeben, mit Bildern der bulgarischen Künstlerin Katina Peeva - und der Kritiker ist angetan: Die Geschichte um die Geschwister Felix und Christlieb, die im Wald mit dem plötzlich auftauchenden fremden Kind spielen und in ihrem fliegenhaften Hauslehrer einen "feindseligen Gnom" erkennen, zieht den Rezensenten ebenso in den Bann wie Peevas eindringliche Illustrationen, die das Dunkle des Textes zum Leuchten bringt. All das hätte gereicht, um die Fantasie anzuregen, findet Spreckelsen, der auf die vom Verlag per QR-Code beigegebene "Kitsch"-Version von Hoffmanns Harfenquintett in c-Moll gern verzichtet hätte.
© Perlentaucher Medien GmbH
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