Ein Werk, das die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen des 19. Jahrhunderts in Frage stellt, ist "Das Kapital" von Karl Marx. In einer Zeit, in der die industrielle Revolution die Gesellschaft grundlegend veränderte, analysiert Marx die Dynamiken des Kapitalismus und die daraus resultierenden sozialen Ungleichheiten. Er beleuchtet die Mechanismen der Kapitalakkumulation und die Ausbeutung der Arbeiterklasse, die er als unvermeidliche Konsequenz des kapitalistischen Systems betrachtet. Diese wirtschaftliche Analyse wird durch eine tiefgehende Untersuchung der Klassenkämpfe ergänzt, die Marx als Motor der historischen Entwicklung sieht. Die Themen, die Marx in diesem Werk behandelt, sind vielfältig und komplex. Er diskutiert die Rolle des Mehrwerts, die Bedeutung der Produktionsmittel und die Auswirkungen der Arbeitsteilung. Diese ökonomische Theorie wird durch eine kritische Betrachtung der politischen Ökonomie seiner Zeit ergänzt, wobei Marx die Werke seiner Vorgänger und Zeitgenossen einer genauen Prüfung unterzieht. "Das Kapital" ist nicht nur eine theoretische Abhandlung, sondern auch ein Aufruf zur Veränderung. Marx fordert die Leser auf, die bestehenden Verhältnisse zu hinterfragen und die Möglichkeit einer gerechteren Gesellschaftsordnung in Betracht zu ziehen. Durch die Entwicklung seiner Theorie bietet das Buch eine neue Perspektive auf die Funktionsweise der Wirtschaft und die sozialen Beziehungen, die sie prägen.
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