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Novellistische Geschichten über die Liebe: von Hingabe und Gewalt, Anziehung und tödlichem Haß. Über Menschen, die zuviel umsonst gelächelt haben, und solche, denen die Worte ausgegangen sind. Ein meisterliches Buch über den Stand der Gefühle, in dem wie bei einem Kaleidoskop die Geschichten zusammenlaufen, um bei der kleinsten Drehung ihre Fassung zu verlieren und sich wieder neu zu ordnen.
Er schreibt ihr einen verliebten Brief, doch als sie sich bei ihm - ein wenig skeptisch - bedanken will, schränkt er erschrocken seine Worte wieder ein. Er hat kein Vertrauen in die eigene Rede. Ein
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Produktbeschreibung
Novellistische Geschichten über die Liebe: von Hingabe und Gewalt, Anziehung und tödlichem Haß. Über Menschen, die zuviel umsonst gelächelt haben, und solche, denen die Worte ausgegangen sind. Ein meisterliches Buch über den Stand der Gefühle, in dem wie bei einem Kaleidoskop die Geschichten zusammenlaufen, um bei der kleinsten Drehung ihre Fassung zu verlieren und sich wieder neu zu ordnen.

Er schreibt ihr einen verliebten Brief, doch als sie sich bei ihm - ein wenig skeptisch - bedanken will, schränkt er erschrocken seine Worte wieder ein. Er hat kein Vertrauen in die eigene Rede. Ein Paar, das zueinander nicht finden kann: Ferenc Schmitt, der junge Mann am Konferenztisch, verheiratet, und Jenny, seine kluge Kollegin, die ihm bei den Besprechungen so aufregend gegenüber sitzt. Dabei ermuntert sie ihn durchaus, und er hat Großes mit ihr vor...Spöttisch wendet sich die Begehrte von ihm ab: "Sie gehen sehr eitel mit Ihrer Unsicherheit um, Ferenc. Sie nennen es ins Unreine gesprochen. Glauben Sie, dass Sie in Ihrem Leben Zeit genug haben, all das noch einmal in Reinform zu bringen?"
"Ein Paar, unter vielen anderen im neuen Prosaband von Botho Strauß. Das Buch enthält Geschichten, Prosaskizzen und einen Gedichtdialog, und immer wieder sind es die hilflosen Versuche von Mann und Frau, einander und sich selbst zu finden, die den roten Faden bilden." Volker Hage in "Der Spiegel"
Autorenporträt
Botho Strauß wurde am 2. Dezember 1944 in Naumburg/Saale als Sohn eines Lebensmittelberaters geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Remscheid und Bad Ems studierte er 5 Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie in Köln und München. 1967-1970 Redakteur und Kritiker der Zeitschrift "Theater heute". 1970-1975 dramaturgischer Mitarbeiter an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Botho Strauß ist Mitglied des PEN-Zentrums und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Sein schriftstellerisches Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet; 1987 wurde ihm der Jean-Paul-Preis und 1989 der Georg-Büchner-Preis verliehen. Seine Theaterstücke gehören zu den meistgespielten an deutschen Bühnen.

Rezensionen
"Das Dilemma, dem Strauß immer aufs Neue nachspürt, ist die Frage, wie nah man einander kommen kann, ohne sich aus dem Auge zu verlieren." Ulrich Greiner in der 'Zeit'
"Dieses Buch ist ein einziger, großer Gewinn an Lebenszeit." Thomas Steinfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.00 "Da ist er also wieder: der süchtig-machende Botho-Strauss-Sound." Joachim Kaiser, Süddeutsche Zeitung, 06.04.00 "Es gibt derzeit keinen Autor, der ähnlich scharfsinnig, unnachsichtig, unversöhnt auf seine Zeit blickte. [...] Botho Strauss ist notwendig." Ulrich Greiner, Die ZEIT, 06.04.00 "Prosatexte dieses Autors sind die Perlen unter den deutschen Literaturproduktionen. Auch in diesem Frühjahr gehört sein Buch zum Kunstvollsten und Bedeutendsten, was publiziert worden ist." Stephan Sattler, FOCUS, 15.04.00 "Von der ersten Zeile an erwartet und erzwingt Strauß die Konzentration des Lesers, indem er einfach eine Person übergenau ins Visier nimmt, ohne viel über sie zu verraten." Volker Hage, Der Spiegel, 17.04.00 "Botho Strauß ist vor allem ein Wahrnehmungskünstler, ein großer Lebensdetailsammler, der mit ein, zwei Gebärdenbeschreibungen ein präzises Menschenbild entstehen lassen kann, mit einem kurzen Dialog die Geschichte einer Beziehung. Und in seinem Buch hat er diese Kunst zu einer neuen Meisterschaft gebracht." Volker Weidermann, die tageszeitung, 12.04.00