In "Das Recht auf Faulheit" unternimmt Paul Lafargue eine radikale, gesellschaftskritische Analyse des Arbeitsethos seiner Zeit. Er beleuchtet die Mythen der Leistungsgesellschaft und entlarvt die Verherrlichung der Arbeit als eine Form der Selbstunterdrückung. Lafargues Stil ist provokant und eloquent, gespickt mit scharfsinnigen Argumenten, die den Leser zum Nachdenken anregen. In einem literarischen Kontext, der vom aufkommenden Sozialismus geprägt ist, fordert Lafargue die Konventionen des industriellen Zeitalters heraus und fordert ein neues Verständnis von Freiheit und Lebensqualität, das über den Arbeitszwang hinausgeht. Paul Lafargue, als Sohn eines französischen Vaters und einer spanischen Mutter, war ein prominenter französischer Sozialist und Schwiegersohn von Karl Marx. Seine intellektuelle Prägung und die Zeit, die er in verschiedenen europäischen Metropolen verbrachte, noch verstärkt durch seine Auseinandersetzung mit Marx'schen Theorien, ließen ihn die Defizite des zeitgenössischen Kapitalismus erkennen. Diese persönlichen und philosophischen Hintergründe prägten seine Forderung nach einer radikalen Umgestaltung des Lebensstils, weg von der Zwangsarbeit hin zu einem erfüllten Dasein. Lafargues Werk ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich kritisch mit den gegenwärtigen gesellschaftlichen Normen befassen möchten. "Das Recht auf Faulheit" ermutigt zur Reflexion über das eigene Verhältnis zur Arbeit und regt an, das eigene Leben in den Kontext einer nachhaltigen Lebenszufriedenheit zu setzen. Leser, die an Gesellschaftskritik, Philosophie und der Suche nach echtem Lebenssinn interessiert sind, werden in diesem Buch wertvolle Denkanstöße finden.
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