Schon der Anflug auf Nizza, wo die Flugpiste dem Meer abgerungen wurde, macht klar: Diese Küste ist wirklich azur, nicht einfach blau. Es ist ein Blau von ozeanischer Kraft, das in Riesenwellen auf die Kiesel klatscht, ein helles, türkises, transparentes Blau. Die Cote d'Azur verdankt ihren Namen übrigens Stephen Liegeard, einem Schriftsteller, von dem kein weiteres Andenken zurückblieb. Natur gibt es anderswo auch, aber die Mischung der überwältigenden Landschaftskulisse mit einem bunten schillernden Völkchen aus englischen Tennisspielern, andalusischen Kurtisanen, Schauspielern, Malern, Literaten, russischen Aristokraten, Exoten und anderen Paradiesvögeln macht die Küste zu La Cote, wie die Franzosen sagen. Noch immer kokettiert sie gern mit morbider Schönheit und hängt in ihren Luxushotels der Exklusivität längst vergangener Zeiten nach. Ellen Katja Jaeckel und Peter Peter haben sich an dem dicht besiedelten Küstenstreifen unter Kenner, Staunende und Einheimische gemischt und sind auf ihren Streifzügen nicht nur den immer wieder spannenden Mythen und Legenden um die Grimaldis, um jüdische Bankiers und eine schöne Luxusmätresse nachgegangen, sondern stellen auch den Einheimischen von heute Fragen: Woher rührt etwa der Erfolg des Fußballteams AS Monaco? Was und wie viel trägt die Dame von Welt am Strand von Cannes? Und wie wird man eine Nase?
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