Eines Tages taucht Rene wieder im Dorf auf. Er war längere Zeit als Söldner in Afrika. Doch über seine Erlebnisse schweigt der Heimkehrer. Er lümmelt herum und steckt mit Charlie zusammen, dem Kriegskumpan, der in einem Campingwagen im nahen Wäldchen lebt. Da beginnt eine Serie von bizarren Krankheits- und Todesfällen das Dorf zu erschüttern, in dem bald nichts mehr so ist wie früher. Zwar haben Filz, Mißgunst und Amoral die Atmosphäre unter den Bewohnern des Provinznests schon immer bestimmt, doch doch nun sucht das Dorf einen Sündenbock.
Eines Tages taucht Rene wieder im Dorf auf. Er war längere Zeit als Söldner in Afrika. Doch über seine Erlebnisse schweigt der Heimkehrer. Er lümmelt herum und steckt mit Charlie zusammen, dem Kriegskumpan, der in einem Campingwagen im nahen Wäldchen lebt. Da beginnt eine Serie von bizarren Krankheits- und Todesfällen das Dorf zu erschüttern, in dem bald nichts mehr so ist wie früher. Zwar haben Filz, Mißgunst und Amoral die Atmosphäre unter den Bewohnern des Provinznests schon immer bestimmt, doch doch nun sucht das Dorf einen Sündenbock.
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Autorenporträt
Hugo Claus, 1929 in Brügge geboren, ist als Prosaschriftsteller und Lyriker, als Dramatiker, Film- und Theaterregisseur und Mitglied der Malergruppe "Cobra" bekannt geworden. Heute lebt er, nach langen Aufenthalten in Frankreich, Italien und den USA, in Gent.
Rezensionen
"Claus zeichnet in seinem sprachlich versierten und komplex komponierten Roman ein gruselig satirisches Bild von der banalen Bosheit eines verstockt-verlogenen Landes." (Peter Conzelmann im "Südkurier") "Ein moralischer Kriminalroman, eine schwarze Provinzposse - und vor allem eine flämische Apokalypse." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Alegem ist ein Weltdorf - und die Welt Alegem -, nicht weil Claus es raunend behauptet, sondern weil er es "stillschweigend" verlauten läßt. Und seine Kneipe, man hört das, ist bereits Mitte der 60er Jahre das Internet-Café, in dem wir uns heute angewidert über Fremdgänger und Sonderermittler verlustieren. Hugo Claus hat einen entsetzlich gültigen Roman geschrieben." Hermann Wallmann (Süddeutsche Zeitung, 10.10.1998) "Dieser Roman von Hugo Claus ist ein großes literarisches Dokument, in dem der Verlust jeder Einheit und jeder einheitsstiftenden Identität mit kalter Wut ratifiziert ist - gemäß dem Wort von John Donne, das dem Buch vorangestellt ist: "Tis all in pieces, all coherence gone."" Martin Jürgens (Frankfurter Rundschau, 07.10.1998)
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