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Eigentlich ist Schönbergs 4. Streichquartett Opus 37, an dem Berghoff unermüdlich probt, nicht gerade geeignet, seinen ohnehin angespannten Geisteszustand zu beruhigen. Ebensowenig wie die Tatsache, daß seine Frau Elisabeth mit den Töchtern zu einer Erholungsreise aufgebrochen ist, die kein Ende nehmen will. Als dann plötzlich – Traum eines jeden Geigers – eine wertvolle Mittenwalder Geige in seiner verlassenen Wohnung steht, nimmt ein Alptraum seinen Lauf.

Produktbeschreibung
Eigentlich ist Schönbergs 4. Streichquartett Opus 37, an dem Berghoff unermüdlich probt, nicht gerade geeignet, seinen ohnehin angespannten Geisteszustand zu beruhigen. Ebensowenig wie die Tatsache, daß seine Frau Elisabeth mit den Töchtern zu einer Erholungsreise aufgebrochen ist, die kein Ende nehmen will.
Als dann plötzlich – Traum eines jeden Geigers – eine wertvolle Mittenwalder Geige in seiner verlassenen Wohnung steht, nimmt ein Alptraum seinen Lauf.
Autorenporträt
Hartmut Lange, geboren 1937 in Berlin-Spandau, Studium an der Filmhochschule Babelsberg. 1960 Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater in Ostberlin. Nach einer Reise nach Jugoslawien Wechsel nach Westbelin, Arbeit für die Schaubühne am Halleschen Ufer und in den 70er Jahren für die Berliner Staatsbühnen sowie als Dramaturg und Regisseur am Schiller- und Schlosspark-Theater. Der Autor lebt als freier Schriftsteller in Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

So richtig deutlich wird nicht, ob dem Rezensenten Heinz Ludwig Arnold diese Novelle nun tatsächlich gefällt oder ob ihn nur die Konzeption des Stückes beeindruckt. Jedenfalls lobt Arnold den Autor und "ausgebildeten Dramatiker" Hartmut Lange für seine strenge und stringente Arbeit an dem Format der Novelle allgemein und findet den Knalleffekt, mit dem "Das Streichquartett" endet, gut vorbereitet. Wie der Autor mit Schönbergs Streichquartett umgeht, findet der Rezensent allerdings nicht gerade gelungen. Ihm missfällt der Umstand, dass die atonale Musik "zur Charakterisierung seines labilen Helden etwas denunziatorisch" eingesetzt wird und die Verarbeitung der Musik in den Novellentext "bloß oberflächlich" geschehen ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Der Meister unter den phantastischen Rationalisten.« Edelgard Abenstein / Deutschlandradio Kultur Deutschlandradio Kultur