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Der Tango ist in Buenos Aires ein Ritual und ein Bewegungsdialog, der jenseits von Sprache Figuren hervorbringt. Er eröffnet einen Raum der Zwischenleiblichkeit der Geschlechter, der zu zweit gestaltet werden muß. Ausgehend von Theorien der Leiblichkeit wird die Entstehung des Tangos in einer Archäologie von Bewegungsformen dargestellt, die eine historische Analyse seiner Körpersprache und seiner Mythen ermöglicht. Zielpunkt ist eine Kulturgeschichte des Tangos, die den Tanz als "soziale Choreographie" vor dem medialen Panorama von Buenos Aires (1890-1950) entfaltet. Die intensive Rezeption…mehr

Produktbeschreibung
Der Tango ist in Buenos Aires ein Ritual und ein Bewegungsdialog, der jenseits von Sprache Figuren hervorbringt. Er eröffnet einen Raum der Zwischenleiblichkeit der Geschlechter, der zu zweit gestaltet werden muß. Ausgehend von Theorien der Leiblichkeit wird die Entstehung des Tangos in einer Archäologie von Bewegungsformen dargestellt, die eine historische Analyse seiner Körpersprache und seiner Mythen ermöglicht. Zielpunkt ist eine Kulturgeschichte des Tangos, die den Tanz als "soziale Choreographie" vor dem medialen Panorama von Buenos Aires (1890-1950) entfaltet. Die intensive Rezeption des Tango argentino in den Metropolen Paris und Berlin (1910-1940) wird vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Körperprojekts der Moderne im 20. Jahrhundert erklärt.
Autorenporträt
Die Autorin: Monika Elsner, Jahrgang 1957, studierte Romanistik in Bochum, Siegen und Barcelona. Von 1984 bis 1990 tätig am romanistischen Lehrstuhl von H. U. Gumbrecht, von 1986 bis 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Forschungsprojekt zur Medientheorie und -geschichte am Sonderforschungsbereich «Geschichte, Pragmatik und Ästhetik der Bildschirmmedien». 1996 Multimedia-Ausbildung bei Siemens/Nixdorf Informationssysteme, 1998 Promotion.